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viele Zeit gewann. Die Geschicklichkeit, womit er diese Bewe-gung leitete, verdiente alles b'ob. Allein gedrängt durch das,was bei Znaym vorging, räumte er am Bache vom Wicdpassingeine sehr vortheilhafte Stellung, und zog sich zurück, um Grundzu vertheidige», wo der allmälig aufsteigende Boden große Vor-theile gewährt.
DaS Dorf Grund wurde mit 3 Compagnien GradiScancrnunter Major Simbschen, und die steilen Weinberge in der rechtenFlanke von den Jägern besetzt. In dieser Stellung hielt GeneralKlebelsberg so lange, bis die Hauptcolonne das Defilee vonGuntersdorf hinterlegt und sich gegen ZetzelSdorf genähert hatte.Nun mußte er aber eine nicht unbedeutende Fläche passiren, inwelcher die stanz. Reiterei seine rechte Flanke zu umgehen suchte.Nur der außerordentlichen Tapferkeit der öfter. Truppen, derklugen Entschlossenheit deS Generals Klebelsberg und der Bra-vour und Thätigkeit der Offiziere von allen Waffengattungenwar es möglich, sich weiter zurückziehen zu können. Simbschenmit seinen GradiScaner Grenzsoldaten, in Masse gebildet, botden wiederholten Angriffen des Feindes einen undurchdringlichenKlumpen dar, indessen die Regimenter Erzherzog Carl Uhlanenund Blankenstein-Husaren, unter Führung deS braven Uhlanen-Obcrsten Graf Hardegg, und unter Mitwirkung der Cavallerie-Batterie des Oberlieutenant Steineck, durch abwechselnde Angriffeund einsichtsvolle Benutzung deü TerrainS den Feind stets inSchranken hielten. Klebelsberg setzte sich nun aus den Höhenim Norden von Guniersdorf, an dem Ufer der Tapa fest. We-grand rückte links, Carra-Saint-Cpr rechts von diesem Orte vor.Es entstand sofort eine Kanonade, wobei das stanz. Geschütz dieOberhand gewann, und das erste öfter. Treffen zum Weichenzwang. Die Oesterreicher zogen sich auf den Kamm der Höhenzurück. Gegen Abend hörten Masscna's Krieger das Geschütz vonMarmont, und bedauerten es um so mehr, nicht rascher vorrückenzu können. Glücklich erreichte Klebelsberg die Gegend von Zetzels-dors, wo die ihn begünstigende Beschaffenheit des Bodens unddie einbrechende Nacht dem Verfolgen der Franzosen Grenzensetzten. Von hier folgte er seinem CorpS nach Znaym, welchesin der Nacht um 11 Uhr die steinerne Brücke über die Tayabei Schallersdorf passirte und seine Stellung auf dem äußerstenrechten Flügel der hier postirten öfter. Armee nahm. Gleich nach