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zurückgeworfen, welche dem Hauptquartiere des Erzherzogs undder Straße nach Prag ziemlich nahe kam. Massen« betrieb denneuen Angriff auf Znapm; die Bayern hatten seinen Flügel ge-wonnen, und rückten mit demselben vor. Man besetzte schon dieersten Häuser außerhalb der Stadt und plänkelte an den Vor-städten ; allein die Tapferkeit der Truppen unter F. Z. M. Rcußhielt dcit Posten. Der bewunderungswürdigen Standhastigkeitdes Erzherzog hatte an diesem Tage der österreich. Staat seineRettung zu danken.
Nicht nur Znapm wurde gehalten, auch Zeit wurde mitUnterstützung der Natur, die durch daS Regenwetter das Vor-rücke» der Franzosen um mehr als eine Stunde verzögerte, unddie dadurch erzeugte Aufweichung deS BodenS das AufführendeS franz. Geschützes hinderte, gewonnen. Es kam der Abend,und dadurch die Hoffnung, es werde für heute kein weiteres,entscheidendes Unternehmen des Feindes stattfinden. Vielmehrscheint der kräftige Widerstand des Erzherzogs den Willen Na-poleons dahin gelenkt zu haben, den Kampf zu enden.
Denn Napoleon, dem die Ankunft des Fürsten Johann Lichtcn-stein innerhalb seiner Linie zum Behufe eines Waffenstillstandesgemeldet wurde, sendete seinen Flügel-Adjutanten Savary, Herzogvon Rovigo, an Massen«, diesem den Befehl zu überbringen, einenseiner Adjutanten an den gegenüberstehenden öfter. General zuschicken, und ihm sagen zu lassen, Laß der Kaiser znr Abschließungdes Waffenstillstandes bereit sey, und daß man das Feuern aufallen Punkten einstellen solle. Um 6 Uhr Abends erschien beiden Vortruppcn Bellegarde's der franz. Offizier, der diese wichtigeNachricht überbrachte. Auf dem linken Flügel und in der Mitteder vsterrcich. Stellung und in den denselben gegenüberstehendenfranzösisch-alliirteu Linien wurde hierauf sogleich dem Feuer derSchlacht Einhalt gethan. Um 7 Uhr Abends erscholl auch aufdem linken französ. und auf dem rechten öfter. Flügel der Ruf:„Friede! das Feuer eingestellt! Friede!" Der Adjutant Massena'S,Marbot, und der öfter. Haupkmann vom Generalstabc, d'Aspre,wurden hier nach beiden Seiten ausgesendet, um den Waffen-stillstand zu verkündigen und das Gefecht einzustellen. Alleindie Hitze des Kampfes, die Erbitterung der Streiter war aufdiesem Punkte so groß, daß man nicht sogleich den Auf derWaffenruhe hörte. Der österreich. Hauptmann d'Aspre, als er