Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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taillons und 29 Escadrons, l'ci 30,000 Mann stark. Die nngar.Jnsurrection zählte damals Bataillons und 17 RegimenterReiterei, zusammen 31,700 Mann. Johann ertheilte allen Corps-commandanten und Divisionärs seine Jnstructionen, wie die Zeitder Cantonnirung zu benutzen sey, sowohl in Rücksicht des Erer-zicrens, als der Instandsetzung der Montur, Unnatur u. dgl.

Die Franzosen besetzten hierauf die ihnen bestimmten De-markationslinien in Steierinark, Kärnthen, Krain, Jstrien, Fiumeu. s. w. Am 23. Juli übergab der Commandant Hacker dieCitadelle von Grätz mit 18 Geschützen an Macdonald, der mitVandamme eingerückt war. Die Einwohner dieser Stadt beglei-teten haufenweise und mit Thränen die abziehende brave Be-satzung. Die Erpressungen der Soldaten, die sich in die Häuservon Grätz einquartirt hatten, besonders die jeder Art, welche sichdie Würtembergcr erlaubten, und dabei ihr Uebermuth warenunerträglich. Der stanz. Intendant Breteuil gefiel sich in uner-schwinglichen Contributionen; man verlangte sogar die Knechtezu den rcquirirlen Pferden, und General Broussier schrieb täg-lich 9000 Portionen aus, obgleich er nur 5000 Mann hatte.

Auch die Generale Kienmayr, Am-Ende und Nadivojevichbezogen bei der Ankündigung des Waffenstillstandes ihre Can-tonnemcnts. Die Invasionen dieser österrcich. Generale in dennördlichen Theil Bayerns hatten den König veranlaßt, einekräftige Proclamation an sein Volk, nebst einer organischen Ver-ordnung über die Errichtung der Nationalgarde, zu erlassen.

11m den Unterhandlungen mit Preußen, auf welches dieCoalition noch immer rechnete, durch seine Nähe ein Gewicht zuverschaffen, hatte der Erzherzog Ferdinand seine Operationslinieauf die beiden Straßen von Warschau und Krakau verlegt. Diefeindliche Gesinnung der Bevölkerung, die Znsammenziehung derpolnischen Streitkräfte, die Nachrichten der Verlornen Schlachtvon Naab und der baldigen Entscheidung an der Donau hattenihn aber wieder bewogen, seine an die Grenze Preußens pro-jectirte Bewegung aufzugeben, und sich nach Krakau zurückzuzie-hen. Am 8. Juli bezog die öfter. Armee eine Stellung hinterder Pilika, mit dem rechten Flügel an Pinczow anlehnend.Poniatowsky, langsam über Szydlowicc und Kielcc marschirend,war gezwungen, in letzterem Orte, wo er am 8. eintraf, einigeZeit zu verweilen, um sich Lebcnsmittel zu verschaffe», da die