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in 2 Col onncn geschehen und zwar 1 Bataillon, 1 Zug Reitereimit 3 Kanonen und 5000 Tiroler sollten durch das Drauthal,— 1 Bataillon, 1 Zug Reiterei, 2 Kanonen, 2000 Tiroler durchdas Gailthal vordringen; eine Reserve von Linientruppen undTirolern sollte aber in einer Aufstellung zwischen Spital undVillach bleiben; um den Feind auf der Seite des KönigreichsItalien zu beschäftigen, hatte Leiuingen einen Streifzug imEugana- und Etschthale zu unternehmen. Der zu gleicher Zeitnach Bayern und Schwaben auszuführende Angriff und Ausfallsollte in 6 Colonnen folgendermaßen ausgeführt werden. Dieerste Colonne Vorarlberger und Oesterreichs unter Anführungdes Landescommissärs Dr. Schneider hatte die Bestimmung,über Jmmenstadt gegen Kempten vorzurücken; die zweite Colonne,
1 Compagnie Salzburger Jäger, 1 Zug Reiterei, 2 Kanonenund 10 Compagnien Tiroler unter Teimer sollte von Reutteüber Füßen in dem Lechthale vordringen und sich über Neßlwangmit den Vorarlbergern in Verbindung setzen; die dritte Colonne,6 Compagnien Tiroler und eine Abtheilung öfter. Jäger unterdem Major Dietrich, sollte Murnau angreifen; die vierte Colonne,
2 öfter. Jägcrcompagnicn und eine Schaar Tiroler unter Haupt-mann Taris von Mittenwald aus den Angriff der dritten Co-lonne unterstützen; die fünfte und sechste Colonne, Haupteo-lonne von 5 öfter. Compagnien Linie, 1 Zug Reiterei, 2 Kanonenund 10 Compagnie» Tiroler unter Oberstlieutenant Taris, soll-ten von Mittenwald ausgehend über Walchensee gegen Kochetund durch das Jsarthal gegen Lengries vorrücken. Die letztereVorrückung im Jsarthale sollte noch durch eine im Achenthaleaufgestellte Schaar Tiroler auf der rechten Flanke gedeckt werden.Hormapr selbst eilte nach Innsbruck, da auf den 17. Juli aufder ganzen nördlichen Kette von Lindau bis Kufstein der allge-meine Ausfall auf den Feind geschehen sollte.
Dieser indessen so lange Zeit vorbereitete und dadurch inganz Tirol bekannt gewordene Angriffspla» mochte wohl auchzur Kenntniß der Franzosen und ihrer Verbündetengelangt seyn,indem sie am 13. und 14. den Tiroler Grenzen zur Annahmegedrängterer Aufstellungen näher rückten. Der bayer. OberstGraf Arco war immer wachsam in seiner Stellung zwischenTegernsee und Murnau, vermuthete aber, als der Waffenstill-stand von Znaym bekannt geworden war, keine Feindseligkeiten