Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Truppen wieder verlassen, um so unbedingter und großmüthigerwürde die Verzeihung ausfallen. Alle bisherigen Versuche zumbaldigen Vertrage sepen bekanntlich nur durch Hormapr's gewalt-sames Entgegenwirken gänzlich gescheitert. Es würde ein wahrerVerlust für die lskcxarische Welt seyn, wenn ein Mann, der inderselben einen vortheilhaften Platz behaupte in dein Sturmeuntergehe, den ex freilich selbst erregt habe." Und Hormapr be-antwortete dieses Schreiben? „Die Räumung werde ohne Zeit-verlust in das Werk gesetzt, sobald der Befehl hierzu einlange,früher keinen Augenblick. Er gestehe allerdings, und er rechnees sich zur Ehre und Pflicht, bisher nichts unterlassen zu habe»,den Feinden seines Fürsten allen möglichen Abbruch zu thun.Die Wiedervereinigung seines geliebten Vaterlandes mit Oester-reich sepe sein höchster Wunsch, und als Geschäftsmann undSchriftsteller sein unverrückter Plan gewesen u. s. w." Angleserwiderte diese Zuschrift sehr heftig und drohend, erhielt aberkeine Antwort mehr»

Die Vorarlberger überzeugten sich indessen von der Wahr-heit des Waffenstillstandes von Znayin, und stellten alle weiterenFeindseligkeiten ein. Die würtemb., französ. und baper. Gene-rale zogen von nun an den Weg versöhnender Unterhandlungender offenen Waffengewalt vor. Da die in Vorarlberg befindli-chen österreich. Truppen kraft de-S Waffenstillstandes das Landverließen, da die feindlichen Generale die Aufstellungen der Vor-arlberger von allen Gelten gefaßt hatten, so wurden Letztere umso mehr zur Niederlegung der Waffen und zur Heimkehr an denheimischen Herd bewogen. Die frqnz. Generale Beaumont, Fro-ment, Lagrange uud Piccard stellten sich in Hohenems, Feldkirch,Bregenz, Jmmenstadt auf; der würtemb. General Koseritz aberbesetzte Hohenweiler, Niederstauffen, Lautrach u. s. f. Das Landwar entwaffnet, und von jenen Männern verlassen, die an derSpitze der Laudesvertheidigung gestanden hatten,