Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Siebenundzwanzigjles Auch

Der Waffenstillstand von Znayrn war ratifizirt. Ob ihnOesterreich mit dem Entschlüsse abschloß, sofort ohne weiterenVersuch des Kriegsglückes in einen Frieden einzugehen, oder in derAbsicht, unter dem Schutze des Waffenstillstandes seine zerstreutenHeere nur zu sammeln, um concentrirt von Neuem zu handeln;das wollen wir nicht entscheiden. Aber wenn Oesterreich auchnur glücklich über den Frieden unterhandeln wollte, mußte es inder Lage seyn, den Krieg ferner kräftig führen zu können. Daherwar es nun Pflicht, die einzelnen Armeen zusammenzuziehen, eineneue günstige Stellung zu gewinnen und das Weitere abzu-warten.

Das österreich. Hauptheer unter seinem erhabenen Feldherrnzog durch einen Theil Mährens und Böhmens, über Trebitsch,Meferitz, Neustadt und Pollitzka nach Leitonischel um den, denFranzosen eingeräumten Landstrich herum; dann rückte es überZwittau nach Kremsir und gelangte so nach Ungarn, wo aufbeiden Ufern der Donau, längs der Waag und der FestungComorn bis zum Plattensee hinauf, eine Kriegsmacht sich bil-dete, wie Oesterreich nicht leicht eine so enge vereinigt gehabthatte; denn auch die übrigen Heere unter dem Erzherzog Johann,dem F. M. L. Chasteler, dem Erzherzog Palatinuö von Ungarn,