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hatten sich damit vereinigt. Die öfter. Armee, die in Polen ge-fochten, hatte sich nach Mähren, nach Olmütz gezogen und sichin die Lage gesetzt, dem Hauptheere die Hand bieten zu können,und zwar noch verstärkt durch die Truppen der Generale Kien-mayr, Am-Ende, Riesch u. A., die bisher in Sachsen und Bai-reuth operirt oder Böhmen bewacht hatten.'
Der Erzherzog Carl beschäftigte sich sogleich, Ordnung unterdie Truppentheile zu bringen, und ihre» Muth und Selbstver-trauen zu belebett. Alle Truppen sollten so aufgestellt sehn, umsie jeden Augenblick gegen den Feind wieder führen zu können.Auf dem rechten Ufer des, aus dem Bakonper Walde über Dotisder Donau zufließenden Baches wurde eine Stellung ausersehen,und nach allen Regeln der Kunst mit der zweckmäßigsten Be-nutzung des BodenS verschanzt. Das Gebirge auf dem linken,die Donau (mit einem vbrbcrciteten Uebergaüge bei Gran)auf dem rechten Flügel, bildeten eine Äertheidigungslinie, dienächst ihrer Festigkeit auch den Vortheil gewährte, daß man leichtaus ihr in den Angriffskrieg übergehen konnte. In allen, vomFeinde frcigebliebenen Provinzen endlich wurden alle Kräfte auf-geboten, um auf den schlimmsten Fall gefaßt zu seyn; die Land-wehre würde den Linienrcgimentern einverleibt, dafür ein Land-sturm aufgeboten; die böhmischen Festungen erhielten starke Gar-nisonen ; in Ungarn bildete sich die adelige Jnsurrection, die aufihr Verlangen den Erzherzog Maximilian zum Anführer erhielt.Da die Heiligkeit der Verträge jede heimliche Unternehmungverhinderte, so waren die Oesterreicher immer im Stande, dienöthigen Vorkehrungen zu treffen.
So wartete man, ob zu vertragen, oder ob zu schlagen sey!
Anfangs schien man am öfter. Hofe mit diesem Waffen-stillstände nicht zufrieden zu seyn, und ihn nicht anerkennen zuwollen. Bis zum 17. Juli war die Waffenruhe vom Kaiser-Franz nicht angenommen, und in einer Conferenz zu Comorn,die er mit Erzherzog Johann, den Generalen Nugent und Ducka,dem Grafen Metternich u. A. hielt, wurde vielmehr der Vor-schlag gemacht, mit Entschiedenheit offensiv vorzurücken. Am 18.anerkannte jedoch Franz den Waffenstillstand und ratisizirte ihn,ohne daß man wußte, ob der Fürst Johann Lichtcnstein, der ihinüber die wahre Lage der Dinge Aufschluß geben konnte, ihn dazu