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und führte 2 Dreipfündcr, das von Oberndorf Zählte etwa 1200Mann. Auf allen Punkten des Gebirges brannten die Allarm-stangen der Tiroler. Das Achenthal, welches von streich bisJennbach, wo es sich in das Jnnthal ausmündet, eine Langevon 12 Stunden hat, ist schon wegen dieser beträchtlichen Aus-dehnung, noch mehr aber wegen der Schwierigkeiten, weiche mandem Feinde in demselben entgegensetzen kann, vielleicht auf derganzen nördlichen Grenze TirolS der am schwersten zu passirendeWeg zur Invasion. Von Kreith bis zum Dorf Achenthal gehtder Weg beständig zwischen steilen, mit Bäumen bewachsenenGebirgen, in deren Thal der Fluß Achen, meistens zwischenschroffen Ufern, wovon das eine den Weg begleitet, fortfließt,und auf welchem man 6 Brücken zu pafsiren hat. Auf diesemWege sind zwei Engpässe, wovon der eine die Kaiserwacht undder andere die Klamm genannt wird. Hat man das Dorf Achen-thal passtet, so kommt man auf den 2 Stunden langen, durchhohe und steile Gebirge eingeschlossenen Achensee, au dessen west-lichem Ufer zwischen den Gebirgen und dem See nur so vielRaum übrig bleibt, als die Straße für ihre Breite nothwendigerfordert. Gleich wo der See seinen Anfang nimmt, geht derWeg über zwei, durch einen kleinen Zwischenraum getrennteBrücke», welche nicht auf Pfeilern in dem See stehen, sondernauf einem Kreuz von Balken, dessen äußerste Enden an demganz schroffen Felsen befestigt sind. Bei dieser Brücke ist einPaß, welcher das Klausthal genannt wird. Am südlichen Endedes See's öffnet sich das Thal, und bildet eine gegen eineViertelstunde breite Ebene, in welcher die Dörfer Buchau undEben liegen; von Eben aus führt der Weg, welcher zu beidenSeiten von steilen Gebirgen, und zur Rechten von dem zwischenabschüssigen Ufern laufenden Kasbach begleitet wird, langsambergab bis Jennbach. Da der General Montmarie und diebayer. Obersten nicht bestimmt wußten, ob der Paß, die Kaiser-wacht, noch von Feinden besetzt sey, so wurde Morgens um 10Uhr den 28. Juli einige Detaschements Gebirgsschützen, von denSchützen der Jägercompagnie unterstützt, abgesandt, um die Kai-serwacht über Sagbach sowohl als längs der Hofweisach und desKlambaches über die Schildcnsteiner Alpen zu umgehen. Um1 Uhr Mittag setzten sich die übrigen Truppen in Marsch, dasCorps von Arco hatte die Avantgarde und legte den Weg längs