der Weisach bis zur Glashütte und über Stuben bis zur Kaiser»wacht ohne alle Schwierigkeiten zurück, da der Feind sich nochin der Nacht zurückgezogen hatte, weßhalb sich auch die zur Tour-uirung bestimmten baycr. Detaschcments wieder an das Corpsanschlössen. Eine Viertelstunde vor der Kaiserwacht war dieBrücke über den Pißbach wohl abgebrochen, aber schnell und ohneSchwierigkeit hergestellt worden; eine zweite zerstörte Brücke beiMühleck wurde ebenfalls ohne beträchtlichen Aufenthalt hergestellt.Größere Schwierigkeiten fand die Colonne an der Brücke überdie Walchen oder Acheubach beim Wirthshaus, welche halb abge-tragen und deren Enzbäume in das Wasser geworfen waren.Ein Theil der Infanterie defilirte mit vieler Mühe über Balken,die man über die Zwischenräume legte, der andere Theil überdie Bretter, welche in den Fluß geworfen wurden, die Reitereiund Artillerie fand eine Furth oberhalb der Brücke. Auch derPaß, die Klamm oder der Schanzkopf war von den Tirolernverlassen, nur hakten sie alle Brücken, welche man von da bisnach Achenthal passiren mußte, abgebrochen, und die Leghölzer inden Abgrund geworfen. Zwei derselben gehen über Abgründe,und eine dritte über den Schweinaubach. Das Holz zur Her-stellung der letztem mußte auf eine halbe Stunde von Kohlstadtherbeigeschafft werden, und diese Schwierigkeiten nöthigten dieColonne, mit einbrechender Nacht hier das Bivouac zu beziehen.Die ganze Nacht hindurch wurde an der Herstellung der Brückegearbeitet. Der Marsch des folgenden 29. Jnli ging ganz ruhigdurch das bis auf wenige Einwohner verlassene Dorf Achenthalbis Zoll am Achensce, wo die Bayern auf die Vorposten derTiroler stießen, die sich nach einigen Schüssen bis zur Brückevom Klansthal zurückgezogen hatten. Die Tiroler hatten sich aufden Klausberg über die Brücke, so wie hinter die Brücke selbst,die zum Theil abgetragen war, posrirt, und eine bewaffneteBarke und Floß auf dem See, um damit den Weg in der Flankezu beschießen. Die Gebirgsschützen und 1 Zägercompagnie vomCorps des Obersten Oberndorf erkletterten indeß unter Anfüh-rung des Hanptmann C. Baur den Klausberg, und triebenüberall den Feind vor sich her, während die leichten CompagnienDonnersberg und Lüneschloß die Brücke stürmten und wegnah-men ; da aber die Drücke selbst auf 40 Minuten Weite abgetra-gen, und die Enzbäume in das Wasser geworfen waren, jenseits
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