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bisher die Tete bildend, in Colonne setzen und die bapr. Reiterei,an der Spitze der Marschall selbst, nebst der baper. BatterieVandouve vorrücken. Da jedoch die diesen Ort besetzt haltendenFeinde sich eiligst von da gegen das Brennergebirge zurückzogen,so konnte die Batterie nur ungefähr 20 Schüsse auf die feind-liche Arriergarde thun, während das herzogl. sächs. Regimentdurch das noch in Ruinen liegende, fast menschenleere Ratten-berg, wo die Jnnbrnckc theilweise abgeworfen war, nach Brirleggvordrang, dort die eben von Speckbacher halb abgetragene Brückeüberschritt und bei Straß jauf der Straße nach Schwaz denBivouac bezog; Marschall Lefebvre verblieb mit den übrigenTruppen in und bei Rattenberg. Eine Abgeordnctschaft derBürger von Rattenberg hatte dem Marschall die Unterwerfungder Stadt angezeigt. Lefebvre, welcher die Stadt und Umgegendfast leer von Einwohnern sah, erließ sogleich einen Ausruf anAlle, zur ungestörten Rückkehr in ihre Wohnung, wenn sie nurihre Waffen auslieferten. Der Major Graf Taufkirch init dem2. Bataillon des 2. baper. Linicn-Jnfanteriercgiments (Kron-prinz) wurde als Besatzung nach Rattenberg gelegt.
Am 29. setzte auch die baper. Division Dcroi ihren Marschfort. Das 2. Bataillon des 10. Regiments und das 5. leichteBataillon vertrieben einen Haufen bewaffneter Tiroler aus demDorfe Wald. Die Division stieß aber anderthalb Stunden hinterdiesem Orte auf einen Verhau, welchen 1 Compagnie Zillerthalervertheidigte, während eine andere den Uebergang deS Krümmelsbesetzt hielt. Jedoch am Abend noch brachte der Jnsurgenren-Haupimann Speiß, von Zell im Zillerthale, die Anzeige, daß dieBewohner dieses Thales in Folge des Znaymer Waffenstillstandesbereit wären, ruhig aus einander zu gehen und ihre Gewehreabzuliefern. So konnte man den Tag darauf über das Gebirge,ohne weitere Anfechtung, aber in beständigem Ringen mit Natur-hindernissen, mit der Pinzgauer Höhe, mit Schluchten, bis Zellgelangen. Deroi hatte deßhalb wohl gethan, den General Sie-bein schon von Mittersill aus über Kitzbühcl mit dem gesammtenGeschütz, nur einige Drcipfünder ausgenommen, nach der großenJnnsbruckerstraße zu senden. Diese Truppe Siebein's stieß un-versehrt wieder zu ihm, nachdem er am 31. Juli durch dasZillerchal nach VolderS marschirt war.