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noch immer die Tiroler hinter Felsen versteckt fanden, und alleAnstalten zur Herstellung unmöglich machten, so kletterten einigeJäger und Schützen am schroffen Felsen hin über die Klammernund Einschnitte, auf welchen vormals die Brückenpfeiler ruhten,und gingen auf die Tiroler los, die nicht mehr Stand hielten,sobald kein Hinderniß mehr die bayr. Soldaten von ihnen trennte.
Sobald einige Enzdäume, welche man rückwärts fällte undzuhauen ließ, gelegt waren, gingen die Compagnien Donnersbergund Lüneschloß über die Brücke, marschirten ohne Schwierigkeitlängs des Achensee's und trieben den Feind aus Fischerskirch,Buchau und Eben. Die Bergschützen und 1 Compagnie vonOberndorf gingen vom Klausberg über die Kothalpe», das Gams-soch längs des Dalsazerbaches, um den Feind überall zu tour-niren, wenn er noch auf der Straße längs dem Achensce sollteWiderstand leisten. Gegen Mittag war die Brücke fertig, unddas Corps setzte sich von Neuem in Marsch. Ohne weder einenFeind noch andere Schwierigkeiten zu finden, langte dasselbe beiEinbruch der Nacht in Jennbach im Jnnthale an, bivouacirtezum Theil in der Ebene nach Rothholz, zum Theil nächst derKirche auf dem Wege nach Schwatz und Hall. Die Bergschützenhatten die Gebirgshöhe aus der rechten Flanke, und einige Com-pagnien von Arco die Höhen des Ehrensietter Waldes besetzt.Die Jnnbrücke bei Rothholz war von den Tirolern abgebranntworden.
Durch die Bewegung der Bayern im Achen- und gegen dasJnnthal auf der Straße von Loser, waren die bei Kufstein auf-gestellten öfter. Abtheilungen unter d'Esqueville und Speclbacher'sTiroler in Gefahr, im Rücken genommen zu werden, und ihrenRückzug nach Innsbruck zu verlieren; d'Esqueville zog sich daheram 28. nach Nattenberg, am 29. nach Schwatz, und endlich zuGeneral Buol zurück, während die Tiroler die Brücke von Nat-tcnbcrg abwarfen und zene von Brirlegg zerstörten.
Am 29. zog die Hauptcolonne Lefebre's auf Nattenberg.Nachdem sie den am Straßenvercinigungspunkte von Rosenheimund Salzburg gelegenen, zerstörten Ort Wörgl passirt hatte, undin der Nähe der, zu einer Vertheidigung sehr günstig gelegenenStadt Nattenberg, bei welcher man auf ernstlichen feindlichenWiderstand zu stoßen glaubte, eintraf, mußte sich die DivisionRouyer, und zwar das Regiment der Herzoge von Sachsen, wie