Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Adjutanten zu sich, und hatte ihm eine glänzende Laufbahn zuge-dacht. Diese Männer boten alles auf, um den ihnen anver-trauten Platz zu retten. Im äußersten Falle sollten die Schiffedes Admiral Miessiffy in die Bassins gebracht und unter Wassergesetzt werden; mit der Schiffsmannschaft wäre die Garnisonverstärkt worden. Die Hälfte von jener wurde übrigens an dasLand gesetzt, um an den Wertheidigungswerkcn von Antwerpen,den Forts und Batterien zu arbeiten. General Rousseau leistetenützliche Dienste auf Cadzand, und General Rampon war seitden; 1. August sehr thätig, Truppen zu sammeln.

König Ludwig von Holland erhielt am 1. August zu Aachendie Nachricht von der Landung der Engländer, worauf er sogleichnach Amsterdam abreiste, nachdem er vorher den verschiedenenMilitärdivifionen von Flandern den Befehl ertheilt hatte, dieConscribirteu, die in ihren Depots wären, in aller Eile nach denKüsten zu schicken; an dem nämlichen Tage mußten auch alleTruppen von Lattich und Mastricht nach Antwerpen aufbrechen.Diese bildeten eine Colonne von ungefähr 8—900 Mann ausden Depots von 26 verschiedenen Regimentern zusammengesetzt:Dragoner, Jäger, Husaren, Füscliere u. s. f. An den beidenersten Tagen dieses Marsches hatten diese Mannschaften keinenBefehlshaber, jede Abtheilung marschirte einzeln. Hier führteein Sergeant 100 träge und undisciplinirte Conscribirtc, dortstritten sich 2—3 Offiziere um das Commando von 20 Mann.

Am 1. August, in wenigen Stunden, gelangte die Nachrichtvon der Ankunft und Landung der Dritten durch den Telegraphennach Paris. Die Minister und die Großwürdenträger trafensogleich ihre Anstalten gegen diesen feindlichen Anfall. Fouche,damals Pplizciminister, setzte sich dabei in Widerspruch mit sei-nen Collegen, die gerne ohne den Senat, ohne auffallende, auf-reizende Maßregeln, aber dennoch kräftig zu handeln gewünschthätten, wahrend er, ohne seine Collegen und Cambaceres davonin Kenntniß zu setzen, am 3. August an 10 Präfekten schrieb,man müsse die Elitencompagnien der Nationalgardcn aufbieten,alles müsse sich bewaffnen, alles nach und nach aufstehen. Dannversuchte er den Marschall Bernadotte, der dem Erzkanzler Cam-baccreö und dem Kriegsminister Klarke seine Dienste angebotenhatte, daS Commando der Truppen in Holland zu verschaffen, wasihm auch wirklich gelang. Der Geist einer gewissen Partei zeigte