Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Inzwischen stieg unter den brittischen Truppen die Krankheit,und richtete bald große Verheerungen an. Umsonst erschöpftendie Aerzte ihre ganze Kunst, die Fortschritte des wüthenden Uebelszu hemmen, sie vermochten nicht bis an die Wurzel desselben zndringen, die in der Atmosphäre selbst begründet zu seyn schien,da jeder Athemzug dem Körper das verderbliche Gift zuführte.Auffallend war es, daß die Ausländer in der brittischen Armeeder Krankheit nicht in gleichem Maße unterlagen, wie die ein-gebornen brittischen Truppen, auf welche sich die Sterblichkeitbeinahe ausschließlich beschränkte.

Nachdem in Vließingen eine starke Garnison unter dem Ge-neral Picton zurückgelassen worden war, setzte der Nest der Be-lagerungsarmee divisionsweise nach Süd-Peveland über. Dasengl. Hauptquartier verließ Middelburg indeß nicht eher, alsam 21. August. An diesem Tage brach Lord Chatam nach dem,14. engl. Meilen entfernten Ter-Goeö auf, erreichte am 1g. hasDorf Krabbendyk, 13. engl. Meilen weiter auf der Straße nachdem Fort Batz. Die übrigen 6 englischen Meilen wurden dendarauf folgenden Tag zurückgelegt, so daß das Hauptquartiernicht eher als acht und einen halben Tag nach der Uebergabxvon Vließinge» in Batz etablirt wurde.

Die engl. Truppen, die sich mittlerweile auf und bei Süd-Beveland befanden, beschossen am 17, August die Batterie vonTerneuse, wo eine ihrer Bomben das Pulvermagazin in die Luftsprengte. Am 18. gingen die engl. Schiffe vor Vließingen unterSegel, um sich Antwerpen zu nähern; diejenigen, welche sichunter dem Fort Batz schon befanden, bildeten eine Angriffsliniein geringer Entfernung von der stanz. Flotjlle. Sie mqnöverirteneinige Augenblicke, schienen zu bedrohen, und gingen dann wiederin ihre Stellung zurück; da die Franzosen jeden Augenblick be-fürchten mußten angegriffen zu werden, ließen sie die Gräbenvon Antwerpen und die Umgebungen der Forts Lillo und Lief-kenshoek, auf beiden Seiten der Scheide, unter Wasser setzen.Ein Offizier von der stanzös. Marine stand auf dein höchstenGlvckenthurme der Kathedrale, und beobachtete mit seinem Fern-rohre unaufhörlich Alles, was draußen auf der Rhede vorging;er zählte die feindlichen Schiffe und sah sie auf der Scheide vonSafttagen ankommen und abgehen. Bernadotte wurde durch die-