Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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sen Offizier schnell von allen Anstalten und den geringsten Be-wegungen der Britten unterrichtet, um schnell an dem Punkteanzukommen, den er von einem Angriffe bedroht glaubte. Am24. bemerkten die Franzosen einige Bewegungen unter den engl.Truppen, die bei Batz standen, und erfuhren, daß der Ober-general Lord Chatam angekommen sey. Während der Nacht be-schossen die Engländer die Batterie der alten Doele und die vonFriedrich Heinrich. Es zeigten sich sogar auf diesen Punkteneinige Compagnien Infanterie auf Schaluppe», die, nachdem siezil verschiedenen Malen ein sehr lebhaftes Flintenfcuer unter-halten, auch zu landen versucht hatten, sich wieder zurückzogen.Die Brillen fuhren den ganzen Tag fort, die franzos. Batterienzu beschießen, ihre Bomben wühlten die erst kurz vorher aufge-grabene Erde auf, ohne den französ. Arbeitern den geringstenSchaden zu thun. Am Abend des 26. stellten die Britten alle,mit Truppen angefüllten Transportschiffe auf der Höhe vonOssxndrecht auf, der übrige Theil ihrer Armee stand in Schlacht-ordnung hinter Batz; Alles schien eine Landung auf dem rechtenUfer, und einen allgemeinen Angriff während der Nacht anzu-kündigen. Die Franzosen ließen deßhalb die 3 Schiffe ihrerAvantgarde zwischen der Citadelle und das Bassin des Hafensvon Antwerpen zurückgehen, allein Chatam unternahm zu ihremgroßen Erstaunen abermals nichts. Jeder Tag, den er verstrei-chen ließ, ohne einen Angriff auszuführen, war für die Franzosenals eine Eroberung anzusehen. Ihr Heer, selbst die National-gardxn waren von Eifer und Muth beseelt; letztere bald so gutwie die Linientruppen organisirt. Die Seeleute wurden eben-falls von so großem Vertrauen erfüllt, daß sie davon sprachen,bald die Offensive zu ergreifen, und die engl. Flotte in Brandzu stecken. AuS den Forts, die kaum angefangen waren, feuerteman, bloß in der Absicht, die Engländer glauben zu machen, sieseyen schon vollendet, und um denselben zu imppniren.

Die langsame Benutzung der Eroberung von Vließingen,die Sterblichkeit der engl. Truppen, der herrschende Mangel anAllein, dessen man bedurft hätte, die Soldaten gegen die Gefah-ren des Typhus und das Klima zu schützen, die Nachrichten überdie bedeutende Stärke des Feindes bei Antwerpen und auf Cad-zand erzeugten nun für Lord Chatam eine Masse von Schwierig-