sowohl ihrer unaufhaltsamen Verfolgung, als auch dem Vor-dringen gegen Brircn Einhalt zu thun, die zwischen Ober-Auund Unter-Au gelegene, schon mit Pechkränzen behan gene, schmalehölzerne Eisackbrüüe indessen in Brand steckten; und obgleichalsbald das leichte Bataillon trotz der von mehreren Seiten undvorzüglich von jenseits der Brücke gerichteten heftigsten Fencrs,und der zu seiner linken vom hohen Pladeitberge herabrollcndenFelscnstücke, Steine und Baumstämme, mehrere Maie unter großenVerlusten gegen dieselbe hereinstürmte, so machte doch die bereitsin lichten Flammen stehende Brücke jedes Darüberschreiten un-möglich, und hemmte so, es konnte 4 Uhr Nachmittags seyn,seine glückliche Fortschritte, nachdem es yom Morgen bis dahin,mit Ausnahme mehrmaliger Beihilfe der bayer, Artillerie undReiterei, allein gegen die große Uebermgcht geübter Schützen dashitzige Gefecht bestanden hatte. Da die auf dem rechten Eisack-ufer fechtenden Tiroler sich über die Gebirge nach dem, eineViertelstunde von da entfernten, am Fuße der Spinglxr Höhennach Briren zu gelegenen Dörfchen Aicha zurückzogen, so erhieltdqs leichte Bataillon das Signal, sich etwas rückwärts und zwaran dein an der Chaussee fortlaufenden untern Waldsaume in derGegend der erwähnten Verhaue zu sammeln. Die Tiroler, diesesNückwärtSsammeln gewahrend, drangen alsbald auf dieser Seiteschnell in der Fronte und linken Flanke wieder vor. Der bayr.Ariillerie-Oberlieutenant Wiednmann aber erkannte die Wichtig-keit des Augenblickes und die Behauptung dieses Standpunktes,empfing die anrennenden Massen mit einem furchtbaren Hartät-schenseuer, worauf das leichte, das erste Linien- und ein Theildes 2, Bataillöns der Herzoge von Sachsen, gefolgt von deinBataillone der Herzoge von Anhalt und den 2 bayr, Geschütze»,auf der Straße im Sturmschritte durch die von den Sappeursaufgeräumten Verhauen, gegen die Tiroler und die brennendeBrücke vorrückten. Hierauf wichen die Tiroler wieder zurück;allein die Truppen konnten den Uebergqng nicht mehr bewerk-stelligen. Die sächs. Truppenthcile und die 2 bayer. Geschützedes Obcrlieutenant Wiednmann stellten nun sich auf dem engenRaume vorn Abhänge des Gebirges bis zur verbrannten Brückeauf, während das Bataillon Anhalt wieder zurückging, DurchKartätschen - und Haubizgranaten verfolgte man die fliehendenTiroler, dabei dauerte das Flintenfeuer fort. Während dessen
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