Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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giments, sowie um mit diesem, der auf der Chaussee deS rechtenFlußuferö gegen das eine halbe Stunde entfernte, nur aus dreiHäusern bestehende Obcr-Au vordrang, wo möglich immer gleicheHöhe und Schritt zu halten, und endlich über den Riolerberg zugehen und die Ober-Auer Brücke vor der Zerstörung zu sichern.Gleichzeitig wurden zur Sicherung der Mittewalder Brücke undzur Unterstützung beider Boltigeurs-Compagnien zwei meimngischeCompagnien unter den Hauptleutcr v. Buttler und v. Donopdaselbst als Besatzung zurückgelassen. Da aber Speckbacher undder kühne Kapuziner Haspinger mit mehreren tausend Man»Tirolern alle von Mittewald nach Ober-Au gelegenen, fast un-bezwinglichen Dcfilccn nebst der Mühlbachcr Klause besetzt hatten,und, durch Felsen und Gebüsche gedeckt, beharrlichen Widerstandleistete», so konnte vom leichten Bataillon der Herzoge vvn Sachsennur langsam und unter empfindlichem Verluste für die nachfol-genden Truppen gleichsam Bahn gebrochen werden. Doch auchgegen den verzweifelten Muth der unter ihren verwegensten Füh-rern kämpfenden Tiroler, siegte die unerschütterliche Festigkeit desleichten Bataillons, so daß dieselben allmälig aus ihren Stellun-gen und von Ober-Au vertrieben, und so unter unausgesetztemGefechte, langsam gegen die über die Eisack führende Brückevorgerückt wurde, um von hier aus auf dem rechten Ufer diesesFlusses Briren zu gewinnen. Je mehr indessen sich das leichteBataillon dieser Brücke nahte, desto heftiger wurde der Kampfund Widerstand von Seite der Tiroler, und als dasselbe aufSchußweite von ihr ankam, ward es durch ein heftiges Kreuz-feuer in seiner Fronte und in seinen beiden Flanken von demauf sehr steilen Gebirgswänden postirten Feinde beschossen unddabei vorzüglich durch das aus den Gebäuden des, wenige Schritteüber dein rechten Ufer gelegenen, von den Tirolern zahlreich be-setzten Weilers Niot, gerichtete und gut unterhaltene Feuer in seinerFronte und rechten Flanke genirt. Hierauf stieß das, zur Ver-treibung der in seiner Fronte und linken Flanke postirten Tirolervn 6«-l)-i»clmIs vordringende, leichte Bataillon abermals aufzwei große Verhaue, die von demselben links umgangen wurden,und nahe hinter denselben wieder auf eine so gefahrvolle Stellehcrabrollender Steine und Felsenstücke. Doch Alles dieß konntedem entschlossenen Vordringen desselben keine Grenzen setzen»daher die überall zurückgeworfenen und bestürzten Tiroler, um