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hinweggenomMne Kühe, Ms dunkle Nacht war, schlichen sichihre Vorposten in den kleinen, jenseits her Brücke a», Fuße derLadiser Anhöhe gelegenen Theil des Dorfes Prutz, der von denEinwohner» sowohl als von den Schützen verlassen war, undsteckten 0 Häuser in Brand, wurden zwar von den Tirolern wiedervertriebe», hoch konnten diese trotz aller Anstrengung den Brandnicht mehr loschen.
Mittlerweile entschlossen sich Vasserot und Burscheid unge-säumt wieder nach Landeck umzukehren, um so mehr, da setztschon die Verbindung mit den rückwärts stehenden Truppen ab-gebrochen, und der Rückzug selbst noch zu erkämpfen war.
Noch um 0 Uhr Abends traten die Truppen in aller Stillezusammen. Die Schützen vonr 1. Bataillon des 10. Regimentsbildeten die Vorhut, die Schützen dcS 2. Bataillons die Nachhut.Kaum war dse Vorhut, dann das 1, Bataillon über die Flinser-brücke gegangen, als der Hufschlag der nachfolgenden Dragoner-ppsse die Bewegung der Bayern verrieth. Nun fiel ein Hagelvon Kugeln gegen die Brücke. Felsenstücke von 6—8 Fuß imDurchmesser rollten gegen dxn Eingang derselben, und mit einer»in so furchtbarern Wirkung, well der ganze Zug in Stockengerieth, da die Tiroler unweit der Brücke auf dem rechten Jnn-ufer einen Verhau von 8 großen, mit Klammern an einanderbefestigten Bäumen über die Landstraße geworfen hasten. DasWegräumen wurde durch das unablässige Feuer der Tiroler, dieauch Doppclhaken führten, erschwert. Inzwischen wurden dieLafetten des Geschützes und die Munifionswagcn von den ge-schleuderten Felsstücken zertrümmert, Menschen und Pferde nieder-geworfen oder perwundet, oder in den Strom gestürzt, so daß esdem nachrückenden 2. Bataillon und der Reiterei unmöglich warÜber die Brücke zu gehen; dem 1, Bataillon unmöglich, seineVerbindung mit den Truppen sensejts des Flusses herzustellen.Major Büllingen, nachdem er mit dem 1, Bataillon eine Stundelang das Aeußerste versucht hatte, mußte sich begnügen, seinBataillon zu reiten, und die jenseits der Brücke befindliche Truppeihrem Schicksale zu überlassen.
Die Zurückgelassenen unterhielten inzwischen ein lebhaftesFeuer, allem die Tiroler sammelten sich in dichten Haufen, vielefluch nur mit Aertcn, langen Spießen und Knitteln bewaffnet, stürztenrasch vor, und ließen den Verlassenen leinen Zweifel übrig, daß es