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gelegen war, siic ihre Nahrung zu verwenden. — Der Soldatlebte von Erdapfeln, welche er ausgrub und von einigem Vieh,das die Patrouillen auf den Alpen geholt hatten.
Die Division Nouycr, welche in Hall das Gefecht bei Inns-bruck ganz deutlilh vernahm, stand den ganzen Tag unter Waffen;doch verging derselbe, obgleich man die Gebirge ringsum mitTiroler» besetzt sah, für sie ruhig. Indessen fand auch hierfühlbarer Mangel statt, indem die Tiroler bereits einige 00Wagen mit Lebensrnitteln aufgefangen hatten.
Auch in Innsbruck und in der Umgegend war aller Lebens-bedarf erschöpft, die Zufuhren desselben wie des Schicßbedarfeswaren abgeschnitten, die Verbindungen schwer bedroht Ulld thkil-weise schon unterbrochen.
Unnützes Blutvergießen zu verhüten, ließ Lefebvre noch am14. die auf den Anhöhen am rechten Innufer aufgestellten Abthei-lungen in die Ebene zurücknehmen, die ganze Division Deroiaus der Schußweite des Feindes zurückgehen und mehrere Häu-ser vor der Wildauer Ebene wegbrcnnen, damit sich die Tirolernicht einnisten konnten, endlich die Verwundeten und Krankennach Kufstcin bringen. Am Abend des 14. trat die DivisionNaglovich den Rückzug von Innsbruck an; bei der Stadt Hallschloß sich die Division Nouper an und diente zur Deckung derzahlreichen Wagenburg, Die Division Deroi brach eine Stundenach Mitternacht ebenfalls von Innsbruck auf und folgte; auchdie aus München gesendete Hofcommission packte zusammen,
Lefebvre nahm noch mehrere in Innsbruck und der Umgegendangesehene Personen als Geiseln mit. — Der Abmarsch geschahin aller Stille und die Wachtfeuer wurden zur Täuschung der ,Tiroler sorgfältig unterhalten; doch kaum hatte die DivisionDeroi Hall im Rücken, als schon von allen Seiten und selbstaus den Häusern auf sie gefeuert wurde. Am Morgen des 15.traf Lefebvre mit den Divisionen Raglovich und Nouycr undzwar letztere mit geringem Verluste, obgleich beide bei der heili-gen Kreuzkapelle ein lebhaftes Feuer der Tiroler ausgehaltenhatten, bei Schwatz ein, indessen die Division Deroi und vor-züglich deren Nachhut, 3 Bataillons Infanterie, 1 GeschwaderReiterei und 3 Geschütze, durch eine große Anzahl Tiroler unterSpeckbacher auf beiden Seiten des Znnö unaufhörlich verfolgtund zuweilen hitzig angegriffen, mit Verlust erst gegen Mittag