Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Dreiunddreißigstes Auch

Nachdem der Friede geschlossen war, kam es jetzt noch dar-auf an, durch Beruhigung oder Unterwerfung von Tirol denletzten Funken dieses Krieges zu ersticken.

In diesem Lande, wo man an Alles eher glaubte, als aneinen nahen Frieden, wurden, wie schon gesagt, eifrig Vorberei-tungen zur Fortsetzung des Krieges gemacht, die engen Pässe undandere festen Punkte des Landes verstärkt, die Mannschaften auf-geboten , die Bewohner des Pinzgaues, des Zillerthales, desPougau's auf das Neue zu den Waffen gemahnt, für TirolsSache in Salzburg geworben. Den Feind aus der letzten SpanneTiroler und Salzburger Landes zu treiben, den Sieg in FeindesLand zu tragen, war Speckbachers und des Kapuziners Sinn,Trachten und Handeln. Ja solche Männer konnten auch denPlan voller Abentheurer fassen, über Salzburg nach Kärnthenund Steyermark vorzudringen, alle Gebirgsvölker, wie eine La-wine, die im Fortrollen immer wächst, mit sich fortzureißen undan ihper Spitze nach Wien zu ziehen.

Am letzten Tage des Augusts griffen endlich die Tiroler,welche mit Uebermacht auf der Landstraße und von den Bergenherab kamen, die bapr. PiketS an, welche vom leichten BataillonNro. 1, bei den zerstörten Pässen Loser und Strub aufgestelltwaren. Diese Pikets wurden zwar auf ihre Hauptreserve beiLoser zurückgeworfen, Loch nicht für lange. Nach wenigen Stun-