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den Salinenberg. Der Sieg war vollkommen; die Bayerneroberten 0 Stücke Geschütz und machten 40 Gefangene, währendsie nur 13 Verwundete und 10 Vermißte zählten. Die Feindeflohen bis Bcrchtesgaden zurück.
Um den Feind auch aus Bcrchtesgaden zu vertreiben, mußteder Major Tettenbach mit 4 Compagnien des 2. RegimentsKronprinz am 5. Oktober über den Hallthurm, den hinter ihmGeneral Rechbcrg von Reichenhall aus zur Sicherheit besetzenließ, gegen jenes Städtchen ziehen. In Bcrchtesgaden standeneinige hundert Tiroler; eine halbe Stunde vor dem Orte ihreVorposten, unweit doppelter Verhaue. Lieutenant Ludwig v. Do-deneck mit einer Schaar Schützen und Füseliere voraus, warf diefeindlichen Posten zurück, die Verhaue wurden rechts und linksvon 2 Compagnien umgangen, die Tiroler ohne großen Wider-stand aus Berchtcsgadcn vertrieben, eine Viertelstunde weit ver-folgt, dann die Brücken hergestellt, die Verhaue aufgeräumt, unddurch Streifwachten Verbindungen mit dem Schellenberg eröffnet.Die Bayern, unter denen sich mehrere Offiziere namentlich aus-zeichneten, hatten nur wenige leicht Verwundete; die Tiroler hin-terließen 5 Gefangene und 2 Todte.
An dem nämlichen Tage bestand auch Rittmeister Schnee-gans , welcher mit seiner Escadron vom 1. Chevaurleger-Negi-inent und 2 Infanterie-Compagnien von Hallein aus einen Streif-zug unternehmen mußte, bei Kuchel ein Gefecht. Er hatte dabeikeinen Verlust, aber den Tirolern wurden 30 Mann zusammen-gehauen und 2 zu Gefangenen gemacht. Zugleich wurde dieBrücke über die Salza bei Kuchel abgeworfen.
Während dieser Ereignisse an der salzburgischen Grenzegegen Tirol, blieb die Linie, welche Deroi zu vertheidige» hatte,ohne Anfechtung. Zum Glücke hatte er keinen unternehmendenFeind gegenüber, denn durch Abfindung des 14. Infanterie- und4. Chevaurlegcr-Negimentö nach Salzburg und Abberufung eini-ger französ. Truppentheile war er so geschwächt worden, daß erseine Linie nur sehr locker verbunden auf der weiten Landstrcckeausdehnen konnte.
Die Wiederunterwerfung Tirols zu beschleunigen waren umdiese Zeit auch itat. und franz. Truppen gegen Welsch-Tirol involler Bewegung.
Um die Mitte Septembers stand der ital. General Peyri