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einige bayr. Abtheilungen, unter den Lieutenants Joseph vonSchrott und Carl Baron Hacke, mit gefälltem Bajonett gewor-fen, auf den Bodenbübel verfolgt und der von Mclek heran-rückenden Truppe in die Hände gejagt wurden.
Als viele von de» Tirolern, welche durch den Strom ent-kamen, sich noch einmal mit einer andern Rotte verbanden undzum letzten Widerstände stellten, rückte Major von Kronegg, derüber den Gerrenbühl bis zum Aschauerbach und bis Haidebaurngegangen war, gegen sie, zersprengte sie bald und blieb dannmit 2 Compagnien auf dem Bodenbühel; Ströhl hingegen mitder übrigen Colonne zog nach Melek.
Außer jenen 4 Colonnen waren 2 Compagnien des 2. leich-ten Bataillons unter Major Theobald, Reiterei und Artillerieauf der großen Straße nach Loser gezogen, wohin auch dasHauptquartier des kymmandirenden Generals Drouet und desKronprinzen Ludwig von Baper» kain; der größte Theil derersten bayr. Division stellte sich in der Ebene von diesem Orteauf, mit Streifwachten gegen Waidring.
Diese glänzenden Ergebnisse, welche den Bayern nur 0 Ver-wundete kosteten, hatten der General Joseph Graf Nechberg undder Salinen-Oberinspektor Rainer von Neichenhall herbeigeführt,welche beide den Plan entworfen, die verschiedenen Rollen aus-getheilt und die Ausführung geleitet hatten. Acht Tage langeAnstrengung ließen Rainer die vortheilhaftesten Wege und Berg-winkel, alle Punkte erkennen, durch deren Besetzung so viele Ge-fangene gemacht wurden. Seinem Unterrichte verdankte jedereinzelne Bote und Wegweiser die Kenntniß fast jedes einzelnenFelsen-Jagdstandeö. Große Dienste hatten auch die Wegweiserder verschiedenen Colynnen und die Gebirgsschützen geleistet.Rainer selbst war bei der dritten Colonne und nicht allein im-merwährend Thejlnehmer an dem Gefechte, sondern begleitete auchdie Truppen bis nach Loser, um den nöthigen Rath in Bezugauf die zweckmäßige Benutzung der ihm wohlbekannten Gegendvon Weißbach und Saalfelden zu geben. Die Tiroler verlorenan diesem Tage bei 400 Gefangene und 300 Todte. DenSohn Speckbachers, den man nach München brachte, ließ derKönig auf eigene Kosten erziehen.
Ändert, Oberst des 6. Regiments, der mit einigen gesam-melten Compagnien noch rückwärts bei Schellenberg und Berch-