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feindliche Stellung im Rücken anzugreifen, fand man sie schonvon den Truppen der 4. Colonne genommen.
Durch einen Salinen-Arbeiter, Stephan Hafner, und zehenandere landeskundige Männer aus Neichenhall hatte sich Gene-ral Rechberg mit der 3. Colonne von Reichenhall weg über denKugelbachberg gegen den Tiroler-Posten bei Schnaizelreit führenlassen. Aber schon von der Höhe des Gebirges nahm er wahr,daß Ströhl mit der 4. Colonne Meister des Jettenberges undder Feind in rascher Flucht nach Schnaizelreit war, weßhalb erseine Mannschaft sogleich den Berg hinabeilen und in zerstreuterLinie eine Schwenkung rechts machen ließ, um den Tirolern dieFlucht nach Wegscheid zu verschließen. So zog er nach Melek,welches Seiboltsdorf schon genommen hatte, so daß nur nochübrig blieb, die flüchtigen Tiroler im Gebirge einzufangcn.
Die 4. Colonne, unter dem Obersten Ströhl, wurde vondem Revierförster Franz Wein über Pangartcn am rechtenSalaufer gegen den Jettegberg und die Haidebrücke geführt.Zwischen Ober- und Unter-Jettenberg stieß Lieutenant Carl vonHacke mit dem Bortrab auf ein Piquet von 30 Tirolern, dienach kurzem Gefechte sich entfernten. Vom sogenannten goldenenKreuz weg wurde die Richtung gegen die Haidebrücke genom-men ; Obcrlieutenant Carl v. Griesenbök mit Schützen hingegenrechts gesandt, den Tirolern die Flucht über den Bodenbühel ab-zuschneiden.- Schon eine Viertelstunde vor der Brücke stieß manauf Tirolerrotten, die nach Ramsau entkommen zu wollen schie-nen. In ausgedehnter Linie zog ihnen Major Anton v. Rum-mel mit der ersten Grenadier-Compagnie des 1. Regiments, miteiner Compagnie des 8. Regiments und mit den 4 kleinen Berg-kanonen entgegen, im Sturmschritt dnrch's Waldgcbüsch. Nachdem erster halben Dutzend Kanonenschüssen begaben sich die Auf-ständer in voller Flucht davon, aber Griesenbök's Schützen vomhohen Berg rechts machten auf dem Bodenbühl ein heftigesFeuer; ein anderes Feuer drang rückwärts her am Ufer deSFlusses, wo die Cvmpägnie Hagen's im Hinterhalte lag, die vonJettenhcrg aus über Unter-Jettenbach und Siegler-Baura ge-kommen war; ein drittes Feuer rauschte von Oberst Ströhlslinkem Flügel, welcher bis zur Mündung des Aschauer-Vachesin die Saala vorgerückt war. Die Tiroler thaten einige Kano-nenschüsse und wehrten sich durch Büchsenfeuer, bis sie durch