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Escadron des 2. Dragoner-Regiments nahe bei Zoll von 4000bewaffneten Bauern angegriffen, die auf beiden Seiten der ein-geengten Straße, worauf er ziehen mußte, ihr Düchsenfeuer aufihn richteten. Aber dieser unerschrockene General ließ sie balddurch das 3. Regiment und seine Kanonen von ihren Hohen undaus ihren Schluchten, wenn auch nach blutigem Widerstände,verjagen. Die Ausständer zerstreuten sich in den Schluchten vomMeyerhof. Joseph Zöggele aus Sarnlha, einer der VertrautenHofers, hatte sie geleitet. Am andern Tage setzte Minuzzi denWeg nach Innsbruck fort und überließ bloß dem General Vin-centi zu Nattenberg die Beobachtung des Zillerthales, wo sichnichts mehr von den, nach jenem Gefechte auseinandergelaufenenSchaaren zeigte. Schon hatte Wrede zur besseren Sicherung desPunktes Mattray 3 Compagnien dahin gelegt. Sobald Minuzzibei Innsbruck eintraf, wurde ihm die Besetzung des Jselbergesund des Punktes Unter-Schönberg übertragen, worauf nun auchdas 2. Bataillon des 6. Regiments zur Verstärkung nach Stci-nach verwendet werden konnte.
Unterdessen hatte auch General Rechberg seine Bewegungvon Telfs fortgesetzt, das 1. leichte Bataillon und den MajorSciboltsdorf mit den Schützen des 2. Infanterie-Regiments nachJmst vorgesandt, um die Unterwerfung von Landcck und derumliegenden Gegend zu beschleunigen und sich selbst bei Haimin-gen vor dem Eingänge des sehr unzugänglichen Oetzthales mitseiner übrigen Mannschaft aufgestellt, welche aus 2 Bataillonen,2 Schwadronen und einer halben Batterie bestand. Von diesemThale aus konnte die Jnsurrecrion fortdauernd das ganze Ober-Jnnthal in Bewegung setzen, weil von da über die Brücken beiHaimingen und Meyerhof die geradeste Verbindung mit Jmststattfand, anderseits auf dem Wege aus dem Oetzthale durchUmhausen, Solde», über die Passeyer-Alpe unmittelbare Gemein-schaft mit dem Passeyer-Thale, Meran und Sterzing gepflogenwerden konnte. Außerdem führen noch von Sölden zwei Pfade,die freilich zur Winterszeit beschwerlich sind, über Piltberg undFeuder in's Vintschgau unterhalb Meran. Diese örtlichen Ver-hältnisse, sowie auch der fortwährende feindselige Geist in denGerichten Landeck, Pfunds, Neuders und im Vintschgau, fordertenden General Rechberg zu nicht gemeiner Umsicht auf. Und wieklug er immerhin in diesem Netz von Thälern und Bergwegen