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Transport 54,400 Mann.
9. Jnfanteriebrigade Acqui.
Fußregimenter Nr. 17 und 18 von glei-chem Bestände. 6000 ,,
Marineinfanterie 3 Bataillone. 3300 ,,
öersgxlieri (Scharfschützen) 1 Bataillon, alsselbständiges Corps von piemontesischen Gro-ßen aus Patriotismus errichtet, eigens be-waffnet und eingeübt, von allen Kennern alsvortrefflich anerkannt. 1200 „
64,900 Mann.
Die gesammte Reiterei bestellt aus 6 Regimentern, jedes zu5 Schwadronen. Männer und Pferde sind ausgezeichnet, aber eineunglückselige Grille raubte diesem schönen Corps einen Theil seinesSelbstvertrauens und deS Schwunges, indem man ihm als Haupt-waffe die Lanze aufnöthigte, welche doch nur in der Hand damitsehr vertrauter und geübter Leute furchtbar sein kann, sonst aberam freiesten Gebrauch des Reitersäbels hindert. Die Regimenter sind:
Nr. 1 Königreich Piemont. 1000 Pferde.
Nr. 2 Genua. 1000 ,,
Nr. 3 Nizza. 1000 „
Nr. 4 Savoyen. 1000 ,,
Nr. 5 Novara. 1000 „
Nr. 6 Aosta. 1000
6000 Pferve.
Wobei jedoch bemerkt werden muß, daß diese Zahl wohl nie-mals ganz vollständig ist, indem alle Pferde aus Norddeutschlandbezogen werden, daher nicht immer schnell genug bezogen wer-den können.
1 Bataillon Sappeurs mit 1 Compagnie MineurS 750 Mann.
Die ausgezeichnete Artillerie umfaßt:
2 Batterien Zwölfpfünder zu 8 Geschützen... 16 Geschütze.
8 „ SechSpfünder „ ,, ... 64 „
2 „ „ reitende . . . . . 16 „
96 Geschütze.
Dazu kommt eine bedeutende Artillerie für den Festungsdienst,wovon zu Belagerungen rc. immer ein Theil mit in das Feld ge-zogen werden kann.
So erscheint im Ganzen ein Heer von ohngefähr 75,000 Mann.Für diesen Krieg schloß sich ihm die oft sehr zweideutige Hülfe voneinigen Tausend Mann einzelner Freikorps an, welche sich unterköniglicher Genehmigung in einzelnen Städten gebildet hatten.