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Stellung. Nach dem so gänzlich verunglückten Angriff Augeraurauf das russische Centrum hatte, während eines fürchterlichen Schnee-gestöbers, der genannte Kavallerie-Angriff statt. Durch das über-mächtige Andringen von Davoust, das Verwundetwerden des Com-mandirenden in Serpallen und Kl. Sausgarten und die, aus Man-gel an Truppen, nicht gehörige Besetzung der Höhen (Krengcberge)auf diesem linken Flügel, wendete sich die Schlacht zum Vortheil derFranzosen .
Das Vorwerk Auhlappen war nicht in den Händen der Fran zosen . Mathieu Dumas irrt sich in dem Namen Schloditten undSchmodittcn. Das erstere Dorf wurde gegen Abend von den Fran-zosen angegriffen, sie wurden aber, namentlich das 6te Infanterie-Regiment, von dem Rusfisch-Taurischen bis nach Althof zurückgewor-fen. Das russische Hauptquartier blieb die ganze Nacht in Schmo-ditten. Ueber diesen wichtigen Zweifel entscheidet ein Original-Rap-port des Marschall Ney, worin er, seine Operationen am 7 — 8 ge-gen l’Estocq meldend, am Schlüsse sagt:
»Cependant la canonade contimroit sur la direction dePreussisch -Eilau. Mr. Montesquieu est venu à deux heu-res de l’après-midi, me dire de la part de l’Empéreur, d’ap-puyer la gauche de la grande armée. J’ordonnois aussitôtde suivre la direction de la colonne prussienne par Leissen,Gravenstein , Drangsitten et Althof. L’ennemi avoit bmléle pont de Drangsitten; nous sommes arrivés assez vitepour le rétablir et passer aussitôt, en tuant toute l’infan-terie prussienne, qui défendoit ce point. Il étoit huit heuresdu son, lorsque la première Brigade de la Division Mar-chand étoit en bataille, derrière Schloditten; j’or-donnois aussitôt d’attaquer la reserve et la droite des