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Einleitung.
hört vorkommen mußte, seitdem Bonaparte die volksvertretendeGewalt mit einigen hundert, aus den Wüsten Syriens zurück-geführten Bajonetten, auseinandergesprengt hatte. Auf demGrabe einer mit unendlichen Strömen Blutes aus den edel-sten Adern des Volkes erkauften republikanischen Verfassung,erbaute derselbe eine in seiner Person concentrirte Oligarchie,die sich nach und nach in die ärgste Despotie verwandelte.Eine erbärmliche Schildwachc, Senat genannt, gab sich dasAnsehen, die Regierung zu bewachen; seine Mitglieder sahendas immer und ewig wiederholte Ja als das einzige Mittelan, dem Staate den Schatten einer dem'alleinigen Machtha-ber zur Seite stehenden berathschlagenden Versammlung undstch selbst die reichen Senatorien zu erhalten, mit denen der-selbe sich Wesens wie ihres Beifalls bei allen seinen Un-ternehmungen versichert hatte. Als derselbe sich mit Hülfedes Eidbruchs und der schwärzesten Verräthcrei noch einmalauf hundert Tage eines Throns bemächtigte, auf den er feier-lich Verzicht geleistet hatte, brach der in dem Sommernachts-traum auf dem Maifelde neu erbaute Kaiserthron nach derersten Schlacht gegen die von neuem im treuen Bund vereinigtenVölker wieder zusammen; doch wurden durch diesen kurzen Krieg,der mit dem abermaligen Einzug des Siegers in die Hauptstadtendete, dem Reiche größere Wunden geschlagen und bleiben-dere Lasten aufgelegt, als in dem vorhergehenden Feldzuge;auch mußte in dem Herzen des Königs das Vertrauen aufsein Volk, wenn auch nicht verschwinden, doch gänzlich er-schüttert werden. Der unbefangene Beobachter beneidete nichtdas Loos eines Herrschers über solch ein wankelmüthiges Volk,selbst wenn der Monarch in der Kraft und Blüthe eines ju-gendlichen Alters dagestanden hatte, Bewunderung aber er-füllte Europa, als man einen Fürsten am nahen Abend seinesLebens den Thron zum zweitenmal besteigen sah, um muthigdie Hand ans Werk zu legen, seinen Nachkommen denselbenöu erhalten, und durch Mäßigkeit und Weisheit die niederenLeidenschaften seines Volks im Zaum zu halten; ein heroischesUnternehmen, welches sich jetzt, nachdem zehn Jahre unter die-
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