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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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15
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Geschichte der Vergrößerung Frankreichs. 1^>

aber Philipp II oder der Gerechte, schlug die SandkastenAnjou (Dep.Maine u. Loire), Poitou (Dep. ^r Sev ,Vendöe u. Vienne), Maine(Dep. Mayenne und Sarthe). zu-sammen ein Flächenraum von 782 Q. M. zm Krone ( -siund indem er den Zwist der Grafen der Normandre benutzte,setzte er sich mit Zustimmung der Stände auch m Besitz -

ser Landschaft (1203) (Dep. Calvados, Eure. Manche, ^rne,

Seine Ins.). Diese Provinzen sind dre reichsten Frankreich,sie bieten mitAusnahme des Weins, alles dar, was ein frucht-barer Boden zu liefern vermag. Sein Nachfolger Lu wig >Gemahl der Fürstin Blanea von Castilien, war ein wun et-licher Herr, der nur drei Jahr regierte, ohne auf die Vergrö-ßerung seiner Staaten bedacht zu seyn. Unter Ludwig demHeiligen wurde die Provinz Laperchö (ein Theil des Dep.d.a-vadvs) mit 15 Q. M. und das Marquisat Rouerge (121 )(Dep. l'Aveyron) 166 Q. M. der Krone einverleibt, unter sei-nen Söhnen und Enkelsöhnm Philipp dem Kühnen, MUPPdem Schönen, und Ludwig dem Zänker, sielen keine eran-derungen vor. Philipp IV starb wie sein Bruder l,arl derSchöne ohne Leibeserben, dadurch endigten die Monarchendieses Stammes. Philipp VI, der erste Valois, begann jenenlangen und unseligen Kampf, welcher Jahrhunderte hindurchdie schönsten Provinzen Frankreichs verwüstete. Er starb aein sehr gebrechlicher Herr im 57sten Jahre seines Alters (1 5 ).Sein unglücklicher Sohn Johann endete sein Leben als Ge-fangener in England, ihm folgte Karl der Weise , mit einerTochter aus dem Hause Bourbon vermählt. Dies war ererste Monarch, der als Kronprinz sich den Titel Dauphin er-gelegt hatte. Die Einfachheit seiner Sitten und der Hangzur Gelehrsamkeit hatten ihm den Beinamen des Weisen er-worben. Man betrachtet ihn als den Gründer der pariserBibliothek, aber auch er war kein Vergrößere des Neichs.Sein Sohn und Thronfolger Karl VI war unglücklich undblödsinnig, unter seiner Regierung ging die Normandie gänz-lich verloren, sein fünfter Sohn Karl VII war eben so ver-lassen vorn Glück, bis es das berühmte Mädchen von Orleans