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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

von 300 Toiscn, als Außenwcrk das kleine Fort Kraccou.Die ansehnliche Stadt zählt 1150 Häuser und 8130 Einwoh-ner, auch enthalt sie reiche Salinen, die jährlich 30 bis40,000 Centner liefern. 1815 griffen die Oesterreichs unterdem General Hecht, eine Abtheilung Franzosen unter demGeneral Laplane an, welche sich unter den Schutz der Walledes Fortes St. Andrä zurückgezogen hatte. Der französischeAnführer zögerte nicht lange, übergab eines der Forts an dieDestcrrcicher und zog sich vermöge einer geschlossenen Capitu-lation, nachdem er seine Truppen hatte auseinander gehenlassen, mit seinen Ofsi'ciercn, wie seine übrigen besiegten Waf-fcnbrüder hinter die Loire zurück.

Z. Die Gränzen gegen Italien von dem Ein-fluß der Valserine in die Rhone bis zumAusfluß der Var ins mittelländischeM eer.

Auf keiner Seite hatten die Ereignisse seit dem Ausbrucheder Revolution die Gränzen Frankreichs soweit ausgedehntwie auf der gegen Italien. Der Fall Napoleons und der erstePariser Frieden haben sie wieder nördlich bis an die Rhoneund südlich bis an die Var zurückgewiesen, und die KroneSardinien hat alle Provinzen zurück erhalten, welche demfranzösischen Reiche einverleibt worden waren, doch haben dieFranzosen bald, nachdem sie die Alpen überstiegen hatten,alle die festen Plätze und Castelle, welche die Eingänge ver-schlossen, geschleift, namentlich das Schloß Ward an denUfern der Doria, welches der General Ehabran 1799 eroberthatte, das an demselben Flusse gelegene, die Eingänge in dasThal Aulx beherrschende Schloß Erilles, die bedeutende FestungBrunctta, deren Feuerschlünde von acht Bastionen herab den