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Die Gränzen Frankreichs.
raffen an dem Ufer des Adour*), und weidet sich dort andem Anblick, Handelsschiffe aller Art im bunten Wechsel ihrerFlaggen vorüber ziehen zu sehen. Die Stadt zahlt (St. EspritMit eingeschlossen, welches das Quartier der Juden ist) 1570Häuser. Die Zahl der Einwohnern die in den letztem Dccen-nien des vorigen Jahrhunderts auf 15,000 gestiegen, war,verminderte sich im Laufe der Revolution auf 10,000. UnterNapoleons Regierung vergrößerte sie sich wieder auf 12,000,im Jahr 1817 13,200 und die amtlichen Bevölkerungslistcnim Jahr 1823 geben sie auf 13,642 an. Bayonne hat mitallen größern Seestädten gemein, daß fast alle lebenden Spra-chen ihre Dolmetscher hier finden, nach der Muttersprache istdie spanische die geläufigste, und die niedern Volksklassen re-den meistens basquisch oder biscaisch. Der hiesige Bischofist einer der drei Weihbischöfe des Erzbisthums Auch. Vier-zig Hauptkirchen gehören zu diesem Departement und seinemKirchsprengcl. Seit dem 9. Juli ist der Herr Paul Davidd'Astres (geboren zu Lrouves im Var-Departement, am15. October 1772) im Besitz dieser Pfründe. Von den königl.Aemtern, die sich hier befinden, ist ein Tribunal erster Instanzdas wichtigste, es besteht aus einem Präsidenten, Viccpräsi-denten, drei Richtern und drei Stellvertretern, einem königli-chen Procuratvr, seinem Stellvertreter und Grefsier, auch befin-det sich eine der sieben Douancndirectionen des Westens hier,Und eine Unterpräfectur, die Verwaltungsbehörde des Arron-dissements. Die hiesige königliche Münze (deren es jetztdreizehn in Frankreich giebt) prägt Gcldsorten mit der Signa-tur I,, die dabei angestellten Beamten sind: ein königlicher^ommissair, ein Director des Fabrikats, ein Controleur und^nssirer. Den Namen der Stadt leitet man aus den bas-Uuischen Wörtern Baja und Ona her, welche so viel als^ut und Hafen bedeuten, und die Erfindung die Flinte miteurer Stichwaffe (Bajonnet) zu versehen, schreibt man einem
*) Allee de Boufflers.
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