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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

können. Die Stadt selbst ist sehr wohlgebaut und zahlte im Jahr1822, 1352 Einwohner. Sie ist drei Limes von Oleron undZehn Lieues von Bayonne entfernt. (Geographische Lage:Breite 13° 20', Lange 16° 50'.)

Diese Festung liegt in einer Ebene, welche von keiner An-höhe dominirt werden kann und ist der Schlüssel zu den Tha-lern von Aspe und Baretou. Die Umgegend ist sehr frucht-bar und gegen St. Palais zu, größtentheils eingehegt, unddie Fruchtfelder mit nett beschnittenen Dornhecken umzogen.Bon Pari aus führen außer den bereits angegebenen Straßendoch eine Poststraße über Soult nach St. Sever in das De-partement des Landes, eine andere über Gattin nach Aire, einedritte über Morlas Vic de Bygorre nach Auch. Die vierte istdie große Landstraße nach Tarbes, die fünfte die berühmteKunststraße über Argelles in die Bader von Bareges. Bonder letzten führt ein Seitenweg von Nay am Gave de PauZu dem, wegen seines berühmten Weines merkwürdigen Flek-ken Pontac.

Die Fortsetzungendie Passe, dieschwisterungen.

Die Fortsetzung der ersten großen Landstraße aus Frank-reich nach Spanien führt von St. Jean de Luz aus an dieBidafsoa und von da über Jrun, Tolosa und Burgos nachMadrid. Sie ist vortrefflich, und in allen Jahreszeiten, zumMarsch für Truppen aller Waffengattungen geeignet, auf einerbreiten aber hölzernen Brücke gelangt man zwischen St. Jeande Luz und dem Dorfe Cibouffe über die Nivelle, die Straßelst über drei Anhöhen gelegt, wovon die ersten beiden die Zu-hänge zu dem Fort Socoa beherrschen, dann läuft sie auf ei-nen, Bergrücken, das Dorf Urugue links lassend, fort. Rechtsbefindet sich das sogenannte Sansculottenlager; der Mittel-punkt desselben ist ein Hügel, auf welchem sich sonst eine Ein-siedelei und eine Kapelle der heiligen Anna befand. Diese

der Hauptstraßen nach Spanien,Hauptthaler und ihre Granzver-