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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Geänzeii Frankreichs.

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sechs Stunden langen Fahrweg), mit dem spanischen ThäteRonccvcaux oder Noncevalles in Verbindung M)ii. Die Gieße-reien und Hammer in diesen Gebirgen, waren vor der Revo-lution in sehr gutem Betriebe, und beschäftigten viele hundertMenschen, man prägte hier auch Silber und Kupfer, wel-ches man aus den Gruben bei Jturigvi jenseits der Aldu-dcn bezog. Bei. Artilegue war ein Eisenhammer und dane-ben eine Kanonengicßerei angelegt. Die Gießereien von Ar-negui wurden 1793 von den Franzosen selbst auf die leicht-sinnigste Weise in die Asche gelegt; eine halbe Stunde östlichvon Baigorry und eine Stunde südwestlich von der FestungSt. Jean de Port, ist der hohe Felsen Arola, welcher einwichtiger militairischcr Posten ist; der die Ausgange mehrererSchluchten beobachtet. Zu der erwähnten Festung führt vonArncgui aus ein guter Fahrweg, in der andern Richtung ister blos für Saumthicre zu gebrauchen.

Spanische Seite.

An das französische Gebiet tritt in einem spitzigen Win-kel das spanische Thal Carlos, dessen Hauptort St. Carlosoder Lusaite ist. Auf seiner Ostscite markirt der kleine FlußArnegui auf dreiviertel Neues die Landcsgränze. Parallelwit demselben lauft die Fortsetzung der zweiten großen Land-straße, die aus Frankreich nach Spanien führt, und unterdem Namen der Rvlandstraße bekannt ist; sie erhebt sich, nachbcm sie auf einige tausend Toisen am Fuße der Gebirge ineiner angebauten Gegend fortgelaufen ist, nach dem Berge^rifson. Hier vereinigt sich ein von den Gießereien bei Or-baizer kommender Seitenweg mit ihr. Die Straße ist im3ikzak angelegt, um dem Fuhrwesen die steilen Stellen so

als möglich gangbar zu machen. Auf dem Kamme des^risson befindet sich ein Plateau, auf welchem man die Ucber-*kste der Mauern des alten Schlosses Pignon antrifft. 1793waren diese Ruinen Zeugen einer bedeutenden Niederlage derFranzosen, welche jenes Plateau der Lange nach mit einem

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