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Erste Abtheilung., Zweiter Abschnitt.
Erdwall durchschnitten und die alten Mauern zu einer Cita-delle umgeformt hatten, hinter derselben hatten sie ein Lageraufgeschlagen, in welchem eine Zügcllosigkeit herrschte, diealles übertraf was der Mangel an Mannszucht damals inFrankreich hervorzubringen im Stande war. Der hier com-mandirendc General, dessen ganzes Verdienst in der Beförde-rung des Schreckensystems bestand, war von einem Desorga-nisationstriebe beseelt, der ihn endlich sogar dazu vermochteseine eigenen Soldaten zur Verratherci und zum Ungehorsamgegen ihre Officicre zu verführen. Der Commandant seinerAvantgarde, der Capitain Moncey, jetzt Marschall von Frank-reich und Herzog von Concgliano, hatte sich schon mit seinenzwölf basquischcn Jägercompagnicn dem Befehl dieses Bvse-wichts entzogen: er besetzte, ein eigenes Corps bildend, dieHöhen von Lizeratica, um seine braven Scharfschützen vor An-steckung zu sichern. Die Spanier benutzten bald den Geistder Zwietracht und Unordnung im Lgger bei Sr. Pignon, sieüberfielen es am 6. Zuni und obgleich Moncey allen Hadervergessend, hülfreich mit seinen Jägern herbei eilte, konnte erdie gänzliche Niederlage seiner ausgearteten Waffenbruder nichtverhindern. Auch der verdienstvolle General Lagenctiere waraus St. Jean Pied de Port mit Truppen zur Unterstützungherbeigeeilt. Von dem spanischen Cavallerieregimcnt Königinumringt, wurde er nach tapferer Gegenwehr gefangen, wah-rend die Helden, welche aus dem Lager von Pignon Gele-genheit gefunden hatten zu entweichen, ihren Rückzug ohnedie geringste Ordnung unglaublich schnell fortsetzten. Derwürdige Chef eilte sogar bis nach Paris, rechtfertigte sich-glänzend vor der Nationalversammlung und der General La-gcneticre wurde als Emigrant und Verräther angeklagt.
Ein merkwürdiger Beitrag zur Militairjustiz unter den dama-ligen Volksvorstchcrn. Die Spanier fielen aber damals auchnicht auS dem Charakter, welchen sie seit der Schlacht vonNocroy beibchaltcn'haben, sie begnügten sich mit der Erobe-rung des Lagers von St. Pignon. Eine Schlucht, welchebei dem französischen Dorfe Arnegui beginnt, und durch das