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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

Thal Carlos zu dem Rücken des Ibangct führt, ist ganzdazu geeignet die Rolandstraße zu umgehen. Marschall Soultwählte 1813 am 25. Juli diesen Seitenpaß, als er den letz-ten Versuch machte, den Kriegsschauplatz wieder nach Spanienäu verlegen, woraus am 28. Juli das Treffen bei Villalbaentstand. Von dem Bergrücken Ibangct, senkt sich die No-temdstraße hinab in das Thal Roncevalles, das in demselbengelegene Kloster brannte 1794 zum Theil ab, die Spanierhatten es auf ihrem Rückzüge angezündet. Mit einem großenVerrath Proviant, gingen bei dieser Gelegenheit auch dieKeule Rolands und die Pantoffeln des Erzbischofs TurpinM Flammen auf. Loup, der Sohn Waifers, des letzten durchMeuchelmord umgekommenen Gascogner Herzogs, hatte 778M diesen grausenden Schluchten die Vorhut des Heeres Carldes Großen überfallen, und bei dieser Gelegenheit den be-rühmten Helden Roland gctüdtet. Bei Burgette fangt diegroße Straße an wieder zu steigen, bis sie nach und nachdei Zubiry anfangt zu fallen und sich endlich hinter Uarte bis"r die Ebene von Pampelona und an die User der Arga her-

absenkt.

Pampelona, am linken Ufer der Arga in einer weitenEbene gelegen, ist mit doppelten Mauern und starken Werkenumgeben. Die Citadelle wurde auf Befehl Philipp II er^baut, sie bildet ein großes regelmäßiges Fünfeck. Ein starkes8°rt unter Alberoni, während des Aufenthalts Philipp V1706 erbaut, bestreicht zwei Straßen auf der Ostscite. Inder Citadelle befindet sich ein künstliches Mühlwerk zum Ge-brauch bei Belagerungen; die Plätze sind schön und die Hau-srr meist wohlgebaut, diese Stadt hat sechs Thore 1700 Hau-und 14,000 Einwohner. Nach Plinius war Pompcjuser Erbauer von Pampelona und König Bamba oder Vambaerweiterte sie im Anfange des 7tcn Jahrhunderts, und Sanctiuser Vll, iltUeinns oder iualusus genannt, ^am Ende des2ben Jahrhunderts bedeutend. Auch Philipp V, oder viel-mehr sem Minister Alberoni trug viel zu ihrer Vergrößerungund Verschönerung bei. Der letzte Monarch hatte durch den