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Die Gränzen Frankreichs.
große Straße in das Gersdepartcmcnt über Vicenbigorre,rin Städtchen am Lechex rnit 3066 Einwohnern; es war dieehemalige Residenz der Grafen von Bigorre, in ihrer Naheliegt die berühmte Benedictinerabtei La Rcole. Eine anderegroße Straße führt schnurgerade gezogen, durch eine sorgfäl-tig bewässerte und von Kanälen durchschnittene, wohlange-baute und mit Weinbergen erfüllte Landschaft, in das Depar-tement der Obergaronne, sie berührt zuerst das zwei Lieuesentfernte Städtchen Rabastens am linken Ufer des AdourUnd an dem Kanal von Talarac, welcher diesen Fluß mitdem Lechex verbindet. Die Stadt tragt wie ihr Schloß dieSpuren eines hohen Alters, sie wurde während der Religions-kriege ein Schauplatz des schrecklichsten Jammers. Die Stadt,getreu dem Hause Navarra, wurde von dem grausamen Rit-ter Monclat, dem Verfolger der Calvinisten, erobert, seineSoldaten verübten Schauer erregende Grausamkeiten; aber derWitter selbst bezahlte seinen Sieg theuer, indem eine Falconet-kugcl ihm das Angesicht zerschmetterte, er bedeckte es von die-str Zeit an stets mit einer eisernen Maske. Mit dem Gebietdieser Stadt endet die reizende Ebene von Bigorre, hinter der-selben erheben sich ansehnliche Höhen, die sich in dem anmu-tigen Thal von Ville Contal verlaufen; nördlich liegt nochdas Städtchen Miclan mit seinem verfallenen ehemals sehrstarken Schloß. Im Jahr 1440 eroberten es die Engländer,ein Rsitxr aus der alten Familie der Levis überfiel sie balddarauf, und ließ die Besatzung über die Klinge springen.Auf der Südseite steht Tarbcs durch eine ebenfalls herrlich^ballte Kunststraße, über eine mit Kiesel bedeckte Ebene mitStädtchen und Badeort Bagneres in Verbindung.Dieses freundliche Städtchen ist der Hauptort des Arrondisse-uients dieses Namens, es hat 6446 Einwohner. Auf der Ost-stile der Stadt fließt der Adour, und einzelne Arme von ihmurchstrtzmen die Straßen. Die hiesigen Heilquellen waren
schon
zu der Zeit der Römer in großem Ansehen; sie erhal-
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ihre Gewässer durch zwciunddrcißig Bache, welche von^ reizenden Hügeln am Eingang des Campanthals herab-