168 Erste Abtheilung. Zweiter Abschnitt.
selnd die Gerichtsbehörden. Ucbrigcns ist das Ländchen ganzunabhängig und verwaltet seine Staatsgeschäfte durch zwölfNathsmitglieder, wovon jedes Kirchspiel zwei zu wählen hat.Die Einkünfte dieses Staates bestehen in den Pachtgeldernder vermictheten Viehweiden. Das Ländchen ist durchaus ge-birgig und felsig. Der Embalire, ein Waldstrom zum Ge-biet der Segre gehörig, durchströmt es. Schöne Weiden,Fichtenwälder und einige Eisengruben im Kirchspiel Canilla,vier Eisenwerke und die Viehzucht sind die Nahrungszwcigeder Einwohner. Getreide erzeugt es weniger als es bedarfund kauft daher noch das fehlende aus den benachbarten Ge-genden.
Die Flüsse im Departement der Arriege gehören fast allezu dem Gebiete der Garonne. Die Arriege entspringt ausverschiedenen Quellen südöstlich von Ar, und windet sichzwischen hohen Felsenufern und einem mit Schieferblöcken er-füllten Bette, in den mit den Montagnes noir, parallel lau-fenden Thale an Ar vorüber, nach Tarascon, unterhalb die-ser Stadt nimmt sie den Lcrs auf. Bei Foix tritt sie ausdem Gebirge und nachdem sie unterhalb Pamiers durch dieLestrique, und oberhalb Saverdun durch die Crieuse verstärktwird, verläßt sie ohne schiffbar zu werden das Departement.Bei Ax führt eine hölzerne, bei Tarascon, Foix, Pamiersund Saverdun steinerne Brücken über diesen Fluß. DerSalat verdankt sein Entstehen vier kleinen Strömen, wel-che sich zwischen Maffat und St. Girons vereinigen. Erha mchrentheils niedrige Ufer und verläßt, nachdem bei St.Girons und St.. Lizier Brücken über ihn führen, das De-partement. Die Aude markirt einige Lieues die Gränze aufder Seite des ihren Namen führenden Departements unddurchströmt den Canton von Mrcpoix.
Die Städte und ihre Verbindungen.
Foix die alte Hauptstadt des Ländchens am linken Uferder Arriege, und am Fuße eines felsigen Berges erbaut, liegt