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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

M Ausgange eines weiten und fruchtbaren Thales, es wirdvon einem altem Schlosse auf einem Felsenbcrge beherrscht,welches sich aber wegen der Nahe zweier höherer Berge, zukeiner Citadelle eignet. 1272 vertheidigte es ein Graf vonFoix gegen Philipp den Kühnen, der gekommen war ihn we-gen eines Frevels zu züchtigen; er ergab sich nach drei Wo-chen auf Gnade und Ungnade. In spätern Zeiten plünder-en und verwüsteten es die Hugenotten, es wurde aber wie-der hergestellt, und bis zum Jahre 1760 bewohnte es derkönigl. Gouverneur. Die Stadt hatte vor der Revolution32oo Einwohner, sie verringerten sich im Laufe derselben auf2500 und im Jahr 1822 zahlte sie wieder 3600, welche in^95 Häusern wohnen. Es befindet sich die Prafectur hier,welche aus drei Räthen und einem Generalsecrctair besteht.Der Baron Mortarieux, Officier der Ehrenlegion, bekleidetÜtzt die Würde eines Präfccten. Außerdem befindet sich ein'v zwei Kammern getheiltes Tribunal hier, welches unter demkönigl. Gerichtshof zu Toulouse steht. Die Entfernung vonParis betragt 150 Limes, oder nach der neuen Vermessung^2 Kilometer und 14 Limes von Toulouse (Geographische Lage:Breite 19' 15', Lange 43° 2'). Zu der Stadt gehört die alte^btej Volusgien vom Orden der Augustiner, ihre Einkünfte^trugen 9000 Livrcs. Eine sehr gut unterhaltene Straßekührt von hier über Varilhes zu der drei Limes entferntenStadt Pamiers, sie liegt am rechten Ufer der Arriege, hat^174 Einwohner und ist der Sitz eines Unterpräfecten. Früher^fand sich hier eine reiche Bernhardiner-Abtei, welche aberschon im Jahr 1774 secularisirt worden ist. Sonst war dieseStadt reich und bevölkert, sie ist aber in beiden Beziehungen^abgesunken; doch befindet sich noch heute das geistlicheüberhaupt des Departements, ein Weihbischof des ErzbisthumsToulouse mit seinen zwei Generalvicarien hier. Für denT^genblick ist diese Pfründe erledigt. In der Nahe derStadt befinden sich gute mineralische Quellen. Man gelangteiner von Foix aus fahrbaren Straße durch das ThalSaurat - Massat nach St. Girons. Diese Stadt liegt am Ufer