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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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173
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Die Gränzen Frankreichs.

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von Nsvcsaltcs, Espira, Tormilla und Grcnach, am theuer-sten bezahlt man den vvn Maccabett, ein Desertwcin vondem man nur in besten Jahren einige tausend Boutcillcn ge-winnt.

In der.Vorzeit wurden die Römer von den Westgothcnaus diesen Landstrichen verdrängt und diese wieder von den Sa-racenen des Besitzes derselben beraubt. Karl der Große setzteNach dxr Vertreibung derselben Statthalter ein, die sich nachand nach zu unabhängigen Grafen machten. Der letzte der-selben setzte den König Alphons von Arragonicn zum Erbenein. Pfandweise kamen sie unter Ludewig XI l an Frankreich;dieser Monarch aber gab sie ohne Lösegeld an Ferdinand denKatholischen zurück, und erkaufte sich dadurch die Neutralitätdieses Fürsten, als er Italien mit Krieg überzog. Der pyre-väische Frieden brachte sie der Krone Frankreich zurück.

Die Oberfläche ist eine große südlich von den Pyrenäen,Westlich von einem Zweige derselben (die Montagnes nvir)^gränzte und im Osten vom Meer auf eine Ausdehnung von

Licucs bespülte, von Bergen und Thälern angefüllteLandschaft, welche in das Gebiet des Gly odcr Agly, des Tetand der Tech eingetheilt ist. Westlich verflachen sich einzelneZweige der Montagnes noir gegen die Gränze des Departe-wents der Aude. An der nordöstlichen Gränze befinden sichswzelne Berge in der Gegend von Salces, sie verlieren sichW weinrciche Hügel gegen Pcrpignan zu; zwischen Arles undst^llefranchc erhebt sich die ungeheure Gcbirgsmafse des Cani-3°u, welcher eine Höhe von 1442 Toiscn erlangt; weiteröstlich befindet sich der 680 Toisen hohe Masane. Die Küstenstvd flach i„ch morastig und bieten keinen sichern Ankerplatzöar. Durch schiffbare Flüsse und Canäle finden keine Ver-ladungen im Innern statt, die drei Ströme, welche sich indas Gebiet des Departements theilen, entspringen sämmtlichW den Pyrenäen oder ihren Zweigen, und strömen in west-licher Richtung, ohne schiffbar zu seyn, dem mittelländischenHoere zu. Das nördlichste der Flußgebiete ist das des Gly'"gly oder Egly), er hat sein Bassin zwischen Quillan und