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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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174
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174 Erste Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

St. Paul. Nach einer Strombahn von 174 Lieues ergießt ersich, verstärkt durch die Flüsse Maury, Werdouble und Ro-bout, in das südliche Ende des Etang von Leucate. BeiSt. Paul Tour de France, Caudies und Rivesaltes sindBrücken über diesen Fluß. Der Tet hat seine Quelle aufdem südlichen Theile der Montagnes noir, nördlich von ihmentströmt die Aude demselben, zwischen hohen Felsenufernfließt der Tet bis gegen Mont-Louis, unterhalb dieser Stadtvergrößert er sich durch mehrere Bäche und stürzt in maleri-schen Cascaden über hohe Felsen herab, in ein mit Schiefer-blöcken angefülltes Bett; dann tritt er aus wilden und hohenGebirgen beim Flecken Olette in ein tiefeingesenktes Wiesen-thal, welches in nordöstlicher Richtung bis gegen Villefranchestreicht, nach und nach verwandeln sich seine schauerlichenFelsenufer in Marmor, und hinter der Stadt Prades in Ne-bcnhügel.

Bei Olette nimmt er die Waldströme Cabrils und Ryls,eine Stunde südlich Mostet die Castellanne und später dieBallagne, die Caransa, Lantilla und Boules auf. Südlichvon Perpignan und östlich von Canet ist, ohne bedeutendeFluth, seine Mündung. Der Tech entspringt westlich vonPrats-de- Mollo am hohen Schlußrücken der Gränzgebirge;bis zu seiner Mündung, bei Elne, tritt er nicht aus denhohen Bergen heraus, die auf seinem rechten User zum Cane-gou und auf seinem Linken zum Gränzgebirge gehören. Süd-lich strömen der auf französischem Gebiet entspringende Segrenach Katalonien hinab, und der mit der Catarana vereinigt«Ncart, beide dem Massanegcbirge entspringend, verlieren sichin dem Etang von Nazaire.

Festungen und Waffenplätze in diesem Departe-ment und ihre Berbindungen.

Die Küstenstraße, welche von Montpellier und Narbonnenach Perpignan führt, ist ein herrliches Kunstwerk, welchesungeheure Summen gekostet hat, auf keinem Punkt ist sie