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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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236
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236 Erste Abtheilung. Dritter Abschnitt.

St. Bricux, Tröguier, Audicne, Lorient, Dünnes, Le Croisic,Paimbeuf, Nantes, Sables d'Olonne, Rochelle, Libourne,Bordeaux, Bayonne, St. Jean de Luz, Collioure, Narbonne,Agde, Cette, Arles, Martigues, Marseille, La Ciotat, StTrobez, Antikes und Bastia, aber nur einer angestellt ist-Die beiden Professoren Monge und Fournier durchreisen jähr-lich alle Häfen, um Prüfungen in diesen Schulen anzustel-len. Won den Wissenschaften, die in denselben gelehrt werden,ist unter dem Artikel Bayonne Erwähnung geschehen. D>e ^königliche Militair - Reitschule zu Saumur ist aufgehobenworden, dagegen besteht eine königliche Reitanstalt, die abernicht unmittelbar für junges Militair ist, unter der Leitungdes Herrn Cazalot in der Straße St. Honorö zu Paris.

4. D i e O r d e n.

Frankreich hat jetzt, den Maltheserordcn französischer ZuE'mitgerechnet, sechs königl. Orden. Der erste und vornehmst !ist der Orden des heiligen Geistes, von Heinrich III in den 'Jahren 1578 — 1579 gestiftet, die Anzahl der Ordensmitgln'- ^der ist auf 100 beschränkt. Die fremden Prinzen vom ^blüt ausgenommen, sollen sie alle Franzosen seyn.

König Großmeister dieses Ordens, legt in dieser Eigcnsch^am Tage seiner Salbung den Schwur ab, den Orden naä)seinen alten Regeln ohne Abweichung aufrecht zu erhalte^Alle Ritter sollen früher mit dem Orden des heiligen Mich^geschmückt seyn und nehmen sodann den Titel eines Ritt^ ^der Orden des Königs an. Der Besitz dieses Ordens ist ""keinen Einkünften verbunden, sein Zeichen besteht in ein^achteckigen an den Spitzen weiß cmaillirten goldenen Kreuzt