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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Militair- Institute Frankreichs. 241

Soult, Lefebre, Davoust, Ney, Moncey, Jourdan und Lan-des, so wie die Admirale Decräs und Bruix zu Chefs der Co-hvtten. Der König hat am 16. März 1816 folgende neueBestimmungen diesen Orden betreffend, erlassen.

Der König ist Großmeister und dieAdministration des Ordenswird von einem Großkanzler verwaltet, welcher unter den AugenKönigs arbeitet (jetzt ist der Herzog von Tarent im Besitz die-ser Wüche). Die Eintheilung in Cvhorten fallt gänzlich weg,und die Grade bestehen in Großkreuzen, Großofsiciercn, Com-mandeuren, Ofsicieren und Rittern. Die Zahl der Großkreuzewird auf 80 festgesetzt, die der Großofsiciere auf 160, die der^Mmandeure auf 400, die der Ofsiciere auf 2000, die Zahl^er Rittermitglieder oder öegionaire ist unbestimmt. DieMinzen des königl. Hauses und die Ausländer sind nicht indieser Zahl mitbegriffen. Alle von Napoleon ernannten Rit-der verschiedenen Klassen, erhielten vom König neue unter-zeichnete Diplome und die Einkünfte dkr ersten Klasse wur-den wie früher beibehalten, die der Großofsiciere auf 5000«ranken, die der Commandeure auf 2000, die der OfsiciereMss looo Franken, und die der Ritter auf 200 Franken be-.stimmt. Die Revenuen des Ordens betragen jetzt 6,849,000«ranken, wovon 700,000 Franken auf die Verwaltung und^Ov,ooo Franken auf die Erziehungsanstalten verwendet wer-Das Ordcnskreuz wurde mit der königl. Krone geziert,Ard das Bildniß Heinrich IV mit der Umschrift: Honoi IV,

. oi äe ki-anae ad Ua steht auf der einen, drei

r-llien '

Mit der Devise: Ilomiaui' ot IRrrio auf der andernUnd^' mie vor bleibt das Kreuz der Ritter von Silber,wais^ übrigen Grade von Gold; auch tragen wie ehe-Dag ^ie Ofsiciere eine Rosette an dem Ordensbande.Bfp.^"«d der Commandeure ist etwas breiter als das der^re und wird um den Hals getragen. Die Großofsiciere^uf h ^ kleine Kreuz wie die Ritter im Knopfloch, aberEt ^ rechten Seite der Brust einen etwas kleinem silbernenTranks ^ ^cvßkreuze, welche das breite große Band von