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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
Entstehung
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Vierter Abschnitt.

Die Marschalle von Frankreich, die Gouver-neure und Commandanten der Militairdivi-sionen, der Generalstab rc. rc.

^ie alte Neichswürde der Connetables Frankreichs mit derein Montmorency und andere hochberühmte Feldherren bekleidetwaren, ist durch die Würde der Marschalle von Frankreich ver-drängt worden, und diese wurde wieder durch ein Decrct der Na-tionalversammlung gänzlich abgeschafft. Als Napoleon aber zurKaiserkrone gelangte, borgte er von der Vor- und Mitwelt alleswas den Glanz seines Thrones vermehren konnte', und unter den16 Abtheilungen, welche die neue Ordnung der Dinge im Jahre1804 festsetzten, bestimmte eine die Anzahl der Marschälle vonFrankreich auf 16. Doch erschien schon am 19. Mai ein Decrct,welches die Ernennung von 18 Reichsmarschällen enthielt, undihren Gehalt auf 40,000 Franken festsetzte. 1806 wurden diemeisten Reichsmarschälle durch die Errichtung von 12 italienischenRcichslchnen zu Herzogen erhoben. Zu Gunsten des Kriegsmi-nisters Marschall Berthier suchte Napoleon auch die Würde einesConnetable wieder hervor. Von den 1804 ernannten Marschäl-len ist der Fürst von Pontccorvo auf den Thron Schwedens gestie-gen. Der Herzog von Conegliano (Monccy), Graf Jourdan unddcriHerzog von Trcviso (Mortier) befinden sich noch heute im kö-