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Die Marschälle von Frankreich.
richt, welches sich für i'neompctent erklärte den Marschall Neyzu richten. Durch die Ordonnanz vorn 24. Juli wurde er derPairswürdc verlustig, erhielt sie aber spater durch die Mildeseines Monarchen zurück. 4823 war der Graf Jourdan seinemRange nach, der zweite Marschall von Frankreich und Gou-verneur der siebenten Militairdivision. Am '7. Juli hielt der-selbe dem verstorbenen Marschall Davoust eine lange Stand-rede, durch welche wir erfahren haben, daß der Fürst vonEckmühl nicht allein ein' großer General sondern auch ein sehredler und vortrefflicher Mann war.
S o u l t,
Herzog von Dalmatien, Marschall von Frankreich, Commandeurdes Ludwigsordens, Großkreuz der Ehrenlegion, und des baierschenHubcrtordcns.
Der Vater dieses berühmten Feldherrn war ein Rechts-gelehrter zu St. Amand (Departement Tarn), er selbstwurde im Jahr 1709 dort geboren. Die Revolution fandihn als Untcrofsicier in einem Infanterieregimente, welches erbei dem Beginn des Krieges im Laufe derselben, mit einemBataillon Freiwilliger vom Obcrrhein vertauschte, in welchemvr Adjutant wurde. Bald darauf stieg Soult zum Adjutant-^nimandant bei der Mosel-und Sambrcarmce, seine in die-sem Posten an den Tag gelegten mannichfaltigcn Kenntnisse,und seine glückliche Beurtheilungskraft verschaffte ihm dieStelle eines Generalstabsofsiciers, in welcher Eigenschaft erdamaligen Divisionsgencral, nachherigcm Marschall Lefcbre,als Chef des Stabes bcigcgeben wurde. Aus seinem dama-Hgen Leben erzählt der verehrte politische Schriftsteller Buch-^°lz in der dem zweiten Jahrgang seines historischen Taschen-buchs beigefügten Biographie dieses Marschalls, interessante