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Die Marschälle von Frankreich-
gunt und einige Tage darauf, rückte er in diese Stadt ein. 1812um 9 . Januar öffneten sich ihm nach langer Belagerung dieThore der Stadt und Festung Valencia und bald darauf saher sich im Besitz des ganzen Königreichs. Das Glück derWaffen hatte ihm die Eroberung dieser schonen Provinz undsein Benehmen, das Zutrauen und die Achtung ihrer Einwoh-ner verschafft, ob er gleich genöthigt war in diesem Zeitpunkteine Contribution von 200 Millionen Realen auszuschreiben;Mit der schönen Domaine Albufera belehnt, erhielt er denHerzogstitel dieses Namens. 1813 schlug er den General'Bcntink bei Villafranca, und als die brittisch - spanischen Ar-meen nach der Schlacht von Vittoria ffiegreich die Pyrenäenüberschritten hatten, sah auch er sich genöthigt das lange be-hauptete Catalonicn auszugeben, zog sich in die Gegend derStadt Narbonne zurück und sandte von hier aus seine Unter-werfung ein. Er wurde vom Könige zum Commandeur desLudwigsordens, Pair von Frankreich und Gouverneur des El-saß ernannt, dennoch schmälerte der Herzog von Albufera diefrühern Verdienste um sein Vaterland und die Achtung dieer sich bei seinen Zeitgenossen erworben hatte, dadurch, daßer sich von neuem zum Werkzeuge Napoleons hingab. Inder Ordonnanz vom 24 . Juli begriffen verlor er die Pairs-Mürde; er blieb als Marschall von Frankreich aufgeführt ohnee>n Gouvernement zu erhalten, doch gab ihm der König im2ahr 1820 den Orden des heiligen Geistes.
Gouvion Stc Cyr,
Marquis, Marschall von Frankreich, Großkreuz des Ludwigsordensund der Ehrenlegion rc.
Im Jahr 1752 zu Toul geboren, begann Gouvion St. Cyrseine militairische Laufbahn mit 16 Jahren in der Artillerie unddiente im Anfange der Revolution schon als Brigadegeneral unterWvntcsquiou in Savoycn. Die Feldzügc 1795 —1797 machte er