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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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359
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Die disponibel» Generallieutenants. 359

K-allein was vermag ein Cavalleriecorps, welches von

Anfang seiner Errichtung an, in einem so traurigen Zustandewar, als das meim'ge — antwortete ruhig und trocken derGeneral Sebastian! dem zornigen Kaiser. Der Herzog vonTarent nahm sich seiner auf das lebhafteste an, wie schonfrüher erzählt worden. Am 18. October unternahm er einenAngriff auf die links bei Holzhausen aufgestellte 12te öster-reichische Division, welcher mißlang; glücklicher war er am31. October beim Hervorbrechen aus dem Lamboywalde beiHanau und am 13. März bei Rheims, gegen den russischenGenerallieutenant St. Priest. Am 25. März hatte er beimFurth von Valcourt in der Gegend von St. Dizier eines derletzten Gefechte mit den Verbündeten. 1815 im Mai war er vomDepartement der Aisne zum Repräsentanten der Kammer ge-wählt, er nahm nicht Theil an dem Feldzuge, erschien aberals Abgeordneter im Hauptquartier der Verbündeten, wo ihmder Feldmarschall-Lieutenant Graf Walmoden im Namen derMonarchen Bescheid ertheilte. Jetzt ist der General Seba-stian! Mitglied der Kammer von Seiten der Insel Corsica,und die letzien Nachrichten aus Paris lassen ihn für immer insein Vaterland zurückkehren.

HeudeleL (de Bierre),

Graf, Generallicutenant, Ludwigsritter und Großofsicier derEhrenlegion rc.

1804 befehligte Graf Heudelet die Avantgarde von Da-dvust im Lager bei Brüges, 1805 griff er die Oesterreichsbei Mariazell an, und befand sich in der Schlacht von Au-Herlitz, wo ihm seine Tapferkeit den Rang eines Divisionsge-Uerals verschaffte. 1807 zeichnete er sich bei Eylau beMdersaus, und wurde verwundet. 1812 befehligte dieser Generalsechs provisorische Halbbrigaden, die er dem aus Rußland