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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Nekrolog. 1814.

beiir, Erscheinen der Verbündeten, nur eine im Verhältnißweitläufigen Werke sehr schwache Besatzung hatte. Den-noch versuchte Broussier am 24. Januar, 28. März undApril Ausfälle, die aber ohne Erfolg blieben. Am 11. AprilMachte ihm ein Ofsicier, von Paris gesendet, die Nachrichtber Thronvcränderung; er trat sogleich mit dem, das Blokade-rvrps commandirenden Oberst Grafen Hochberg wegen einesWaffenstillstandes in Unterhandlung, der auch am 15. AprilMischen dem Chef seines Stabes (Brigadegeneral Humbert)Und einem badenschen General (Baron von Franken) abge-schlossen wurde. Am 19. April pflanzte Graf Broussier die^iße Fahne auf, und erklärte sich für Ludwig XVIII und^>f diese Weise blieb Strasburg der Krone Frankreich, ohnevon den Alliirtcn besetzt zu werden. Er starb noch in demselben^ahre, und nahm den Ruf eines rechtschaffenen und achtungs-Herthen Mannes mit in das Grab.

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Legrand, Generallicutenant, Ludwigsritter, GroßkreuzV°r Ehrenlegion rc. Vvm gemeinen Dragoner durch die Ta-pferkeit seines Degens zum Brigadegeneral emporgeschwungen,vefehligte er 1793 in der Sambrearmee unter Championet,^ud später unter Moreau; 1804 zur Würde eines Divisivns-3enerals gelangt, war Legrand 1805 im Feldzuge gegen Oe-uerreich der Anführer der Infanterie des Muratischen Corps,pün Benehmen in der Schlacht bei Austerlitz verschaffte ihmas große rothe Band; 1806 finden wir diesen General alsouverneur zu Ansbach und Baireuth, mit Menschenfreund-'chkeit verwaltete er diesen Posten, und die Achtung der Ein-wohner mitnehmend, eilte er der Armee nach, und die Tagevr Schlachten bei Eylau, Heilsberg und Friedland, so wiesv Feldzug von 1809 (wo Legrand an der Spitze einer Di-U>vn im dritten Armeecorps stand) erhöhten seinen militairi-