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Nekrolog. 1821.
aber im Laufe des Feldzuges sein Commando ab und seinName ist überhaupt in den letzten Jahren wenig genanntworden, bis 1815 wo er durch sein Benehmen sich Tadel undStrafe zuzog und durch die Ordonnanz vom 24. Juli ausder Kammer der Pairs ausgeschlossen wurde. Sein Tod er-folgte in den letzten Tagen des Monats September 1821.Dieser General genoß mehrere Jahre eine Rente von 50,000Franken, welche ihm die.Bcrgvoigtei, Celle entrichten mußte.Er gehörte weder unter hie großen Geister noch unter dieHelden des Tages, allein eine kluge Wahl in Hinsicht seinerUmgebungen und sein Talent sich in die verschiedensten Lagenzu finden, ließen ihn die ersten militairischen Würden erlangen.
Rapp, Divisi'onsgeneral, Ludwigsritter und Großkreuzder Ehrenlegion rc. Nachdem dieser General seine mili'tairi-sche Laufbahn als Adjutant des General Desaix begon-nen und mit demselben den Feldzug in Egypten gemachthatte, auch bei dem in der Schlacht von Marengo erfolgtenHeldentode dieses Generals an seiner Seite gestanden hatte,wählte ihn Napoleon zu seinem Adjutanten; 1802 war erals Agent des ersten Consuls in der Schweiz; 1805 verschaffteihm ein gelungener Cavallerieangriff in der Schlacht bei Auster-litz den Rang eines Divisivnsgenerals; 1806 befand sich Ge-neral Rapp zu Weimar, wo den Einwohnern sein Andenkennicht erfreulich ist; 1807 im Treffen bei Gollemyn verwundetkam er um den Gebrauch des rechten Armes, wurde balddarauf Gouverneur von Danzig, regierte dort unbeschranktUnd unverschämt, und legte den Grund zu seinen hinterlasse-nen Reichthümern; er verließ im März 1809 diese Stadt, umden Feldzug gegen Oesterreich im Gefolge des Kaisers mitzu-lachen, und kehrte nach dem Frieden wieder auf seinen ein-träglichen Posten zurück, um Danzig durch Zwangsmittelaller Art zum Waffenplatz und Stützpunkt bei seines Herrnunsinnigem und unglücklichem Unternehmen gegen Rußland zuwachen. Noch einmal verließ General Rapp seinen angeneh-