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Vierte Abtheilung.
men Sitz, um bie Unfälle seiner Waffenbruder in'Rußland zutheilen; im März 1813 wieder nach Danzig zurückgekehrt boter alle in seiner Macht stehenden Mittel zur Vertheidigungdieses wichtigen Platzes auf, endlich ergab er sich durch Ca-pitulation am 1. Januar 1814 an den russischen Generallieu-tenant Prinz Alexander von Würtcmberg, der die Belagerungmit großer Einsicht und Zweckmäßigkeit geleitet hatte. VonKiew aus, wohin man ihn in-Gefangenschaft geführt hatte,beeilte er sich dem König seine'Unterwürfigkeit einzusenden,der ihn mit dem Ludwigsorden und dem Großkreuz derEhrenlegion schmückte und im Vertrauen auf seinen geleistetenSchwur einen Oberbefehl anvertraute; doch kaum war Na-poleon in Paris angelangt, als General Napp von neuemzu seinem Werkzeug wurde, und sich als Gouverneur in denElsaß begab, hier erwartete er mit 12,000 Mann Linientrup-pen und 6000 Mann Nationalgarden in den Linien an derLauter den Angriff der Verbündeten. Der damalige Kron-prinz von Würtcmberg verdrängte ihn aus dieser Stellungund warf ihn mit gewohnter Rastlosigkeit bis hinter Suffel-Weikersheim zurück, bis er nach kurzer' Vertheidigung derStellung bei Hönhcim unter den Feucrschlünden von Straß-burg Schutz suchte. Am 22.. Juli trug General Rapp aufeinen Waffenstillstand an, der wirklich auf einer der Inselndes Rheins, mit dem österreichischen General der CavallcriePrinzen von Hohenzollcrn geschloffen wurde. Nachdem erdurch den Lauf der Verhältnisse gezwungen, dem König zumzweiten Mal seine Unterwerfung eingesendet hatte, zog er sichauf seine schönen Güter bei Colmar zurück. Im Jahre 1817fand General Rapp trotz seines Wankelmuths und seiner Un-treue in der Milde Ludwigs XVIII neue Begünstigungen,und wurde spater zum Kammerherrn und Secrctair der Pairs-kammer ernannt. Am 8. November 1821 erfolgte sein Tod,und er hinterließ große Reichthümer, wie den Ruf die Kunstverstanden zu haben, sich in alle Verhältnisse zu schicken undVortheile aus denselben für seine Person zu ziehen.