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Der Affe saß jetzt beruhigt auf seinem Rasenplätze und schien michkaum zu bemerken. Ein thcilnchmender Blick seiner scharf geschnitte-nen runden und verständigen Augen geleitete mich jedoch bis zum Gar-UlUhvre.
Auf dem Heimwege hatte ich vollkommen Muße, die Schwere der^verlebten halben Stunde abzuwägen; der General hatte peremtorisch^ ausgesprochen, als er mir sagte:
im Falle des Krieges nehme ich Sie mit offenen Armen wiederauf, im Frieden aber soll es Ihnen, so lange ich Einfluß habe,wahrlich nicht gelingen, denn Sie haben mir nicht gefolgt, u. s. w.kiud er hat Wort gehalten.
Mein innigster Wunsch ist leider nun unerfüllt geblieben, dem GeneralWitzlebcn bei meiner Rückkehr aus Spanien persönlich recht herz-^ dafür zu danken, daß ich durch seine gütige Mitwirkung an ruhm-^udigcn Erfahrungen so reich geworden bin, und heut zu bitten, meine"Wanderungen" als Zeichen aufrichtiger Anerkcnntniß für „Alles, was*llkbe an mir gethan hat," huldvoll entgegen zu nehmen.
Noch denselben Abend verfügte ich mich zu meinem gütigen Pro-dem Prinzen Carl, und traf denselben, eben von einer großen^Partie aus dem Schlosse des Gruncwaldes heimgekehrt. Der Prinz^dtnig mich, immer, aber heut ganz besonders, mit dem höchsten^wollen und mit liebenswürdigster Herablassung.
Das Resultat meines Gesprächs mit dem General in Charlottenburg
schien
ks dcrden,
ihn jedoch einigermaßen unangenehm zu berühren, doch übernahmPrinz sehr gern, meine Bittschrift dem Könige zu überreichen, in-er mir erneut sein ganz besonderes Interesse für dessen glücklichenzusicherte.
Als ich jedoch schon am sechsten Tage die in wenigen Worten sich^»rechende Königliche Cabinetsordre mit dem abfchläglichen Bescheid^ wein Gesuch überreichte, befahl mir der Prinz, augenblicklich noch^wal meine Bitte wegen Wiederanstcllung in der Armee zu erneuern,? 'hm zm Beförderung zu übergeben, indem er sich dabei folgender°"e bediente, die dessen aufrichtiges Interesse für meine Anstellung°"k-gend aussprachen: