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2 (1847) Fünfzehn Friedensjahre. Aufenthalt in Russland, Rückkehr 1830. Feldmarschall Graf Gneisenau und General der Infanterie von Grolman. Die Citadelle von Antwerpen vom October 1830 bis Ende 1832. Aufenthalt in Holland / von Wilhelm von Rahden
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279
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^gefunden; diese Memoiren sind vermuthlich auch in'ö Archiv gewan-Alle Bemühungen, Einsicht in das letztere zu erhalten, sind jedochZuchtlos geblieben und werden es bleiben, so lange Männer leben, welche^ solchen Veröffentlichungen nur ein negatives Interesse knüpfen, d. h.Äschen, daß solche nicht bekannt werden.)Und die meisten GefährtenFreunde des Grafen Gneiscnau sind bereits heimgegangen, ohnesic, so viel mir bekannt geworden, handschriftliche Nachrichten inEczug auf den in Rede stehenden Gegenstand hinterlassen haben.

" Ich selbst", so fährt mein Corrcspondcnt fort,war in jener Zeitsehr jung, und fühle auch jetzt nicht hinlängliche schriftstellerische^sähigung in mir, um gesammelte Notizen zu einem Ganzen zu ver-öden. Drum ist bis jetzt eine meiner wichtigsten Lebensaufgaben un-kchiillt geblieben; doch würde ich mit dem größten Vergnügen Alles,^ )u diesem Zwecke dienlich und in meinem Besitze ist, Ihnen zur^rchsicht vorlegen.

^ »Außer den oben genannten Werken sind noch Nettelbeck's Selbstbio-^phie, dritter Theil, und Nath's Belagerung von Colberg, als Werke an-führen, in welchen interessante Mittheilungen über den verstorbenen Feld-^schall enthalten sind; freilich wohl betreffen sie nur eine kurze, wenn""4 glänzende Episode aus dem Leben des genannten Helden."

So schließt der freundliche Erstattcr vorstehender Mittheilung.

Gütiger Leser, der Dir wohlbekannte Verfasser von denWande-^"gcn eines alten Soldaten" hat es sich nun seinerseits zur Aufgabe^llt, ja dem hier vorliegenden zweiten Theile einen Hauptabschnitt des-"kn dem Andenken eines Generals zu widmen, dessen Verdienste in denü^ßarligcn deutschen Freiheitskriegen, dicht neben Blücher'ö Glorie, alsürn erster Größe am preußischen Nuhmeshimmcl glänzt.

Die Ausführung dieses Vorhabens muß schön deshalb von allen^Men tzestrn weit und breit in unsers lieben Deutschlands Gauen,^ 'ch mit Recht hoffe und voraussetze, anerkannt, und um so mehr^ Freuden begrüßt und dankbar entgegengenommen werden, als dies

be

"Ehen bis jetzt isolirt dasteht. Ich sagte:in Deutschlands weitDuzten Gauen" deshalb, weil Neidhardt von Gneiscnau ein ächterhrr Charakter, sein Denken und Handeln deutsch und wahr gcwe-

dcutsch