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heil und Schlechtigkeit seinem Wollen und Streben in den Wegfen, darüber konnte man kaum aus Winken von ihm etwas errathen-
„Es war eine große Zeit, wo sich ein Häuflein edler Menschtdurch Gottes Fügung und durch des eigenen Herzens SendungRettung und Befreiung des Vaterlandes in einer großartigen GeinEschaft zusammengefunden hatten. Ich nenne statt Vieler die Na»""Blücher, Gneisenau, Boycn, Grolman. Wenn man diese Männer e»uzcln, jeden für sich betrachtete und wog, so ließ sich kaum eine größ^Verschiedenheit der Charaktere denken, und doch ist ihnen das Sclt^gelungen, durch einträchtige, beständige Tugend, die sich immer dri"Zweck und der Pflicht unterordnet, als wenn nichts Eigenes undsondcrcs in ihnen gewesen wäre, ein Größtes zu vollbringen.
„Blücher, der Obcrfeldherr, um welchen Alles sich schlang und'"welchem Alles sich verschlang, und aus welchem Alles sich wieder cn'"wickelte und löste, der älteste alte deutsche Michel, im höheren Styldacht, ein Soldat, wie aus alter deutscher Zeit, auch mit den nici^"
, heroischen Gebrechen des deutschen Kriegers von weiland beladen, ^diese aber, wo es Großes galt, abzuschütteln verstand, von gewaltig"'"Zorn gegen wälschen Trug und Uebcrmuth und gegen den Träger derselben, gegen Napoleon brennend, so kricgs- und schlachtcnlustigNatur, daß er sein Leben eben so leicht als seine Goldthaler >» ^Schanze schlug, im Greiscnaltcr, sobald die Trommel klang, mit 3''"^lingsfeuer und Manneskraft gerüstet, dann mit blitzenden Augen "blinkendem Schwert wie Gott Mars selbst zu Rosse sitzend, sich ^Muthes so voll und herrlich bewußt, daß Niederlagen ihn nichtwarfen, Siege nicht aufblähten. Kurz, in gewöhnlichen Tagen
Mit in"'"
der
dienst
cherlei Schlacken bedeckt, erschien er in der Stunde der Gefahr n»dSchlacht in glänzender Rüstung des allcredelsten Metalls. 3h'"'sem herrlichen Alten, war Gneisenau mit seinen edelsten Kräfte»bar, er, von welchem Diele meinten, er könne Blücher allenfallsja er sei eigentlich der Blücher. Ein Freund, General von H''^'' ^mir erzählt, daß, als sie über Bliicher's Sturz und Fall in derbei Ligny mit und unter dem Pferde sprachen, und wie es .sein würde, wenn der Feldmarschall nicht wiedergekommen und